Kategorie:Schweinebraten

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Ein Schweinebraten gehört zur klassischen deutschen Küche. Gut zubereitet, erhält man zartes, würziges Fleisch mit einer schmackhaften Sauce. Braten zählen in vielen privaten Küchen als Sonntagsgericht. Er hat immer etwas Festliches, wenn die Wohnung oder das Haus vom Bratengeruch durchströmt ist und sich alle aufs Essen freuen.

Es ist sehr einfach, einen schönen Braten zuzubereiten. Insbesondere Krustenbraten oder solche aus dem Nackenstück gelingen fast immer, weil sie einen recht hohen Fettanteil haben und dadurch auch bei längerer Garzeit schön saftig bleiben. Für einen Braten kann aber fast jedes Stück des Schweins verwendet werden, sofern es groß genug und nicht zu sehnig ist.

Es lohnt sich, das Fleisch nicht auszulösen, sondern mit Knochen zuzubereiten. Der Knochen verzögert das Eindringen der Hitze, so dass das umliegende Fleisch langsam und sehr schonend gart. Auf diese Weise erhält man einen Braten, der außen kross, innen aber zart und saftig ist.

Aus diesem Grund ist Rippenbraten ein Highlight. Diesen sollte man allerdings beim Metzger seines Vertrauens vorbestellen, da er meist zu Schälrippen und Spareribs weiterverarbeitet wird. Gerade im Norden, wo für Schmorbraten traditionell eher Schulter- oder Nackenfleisch Verwendung findet, ist er daher schwer zu bekommen.

Das Grundrezept für Schweinebraten ist eigentlich immer gleich:

Das Fleisch waschen und ggf. parieren, würzen und im eingefetteten Bräter mit zwei geschnittenen Zwiebeln, wenn man möchte, etwas Knoblauch und Würfeln von frischem Gemüse nach Belieben in den Ofen geben. Zwei Stunden bei 170 °C (abgedeckt) braten, dann ist der Braten für 4 Personen fertig (1 kg bis 1,5 kg, mit Knochen bis 2 kg).

Für die Sauce einfach entweder klassisch den Sud mit dem Gemüse passieren oder auch so wie er aus dem Bräter kommt, aufkochen und etwas binden. Ein guter Schuss Rotwein Achtung, kann Alkohol oder Spuren von Alkohol enthalten! wirkt Wunder, sollte man aber weglassen, wenn Kinder mitessen. Ein Teil des Alkohols verdunstet durch längeres Kochen (mindestens 30 Minuten), allerdings geht dadurch auch Geschmack verloren, und es verbleibt stets eine Restmenge Alkohol in der Sauce.

Klassische Beilagen sind Gemüse und Salz- oder Pellkartoffeln, Klöße oder Kroketten.

Übrigens macht der Braten erstaunlich wenig Arbeit, wenn er erstmal im Ofen ist.

Regionale Variationen bieten dabei eine raffinierte Vielfalt an Würze und Fülle:

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