Mozartschnitten

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Mozartschnitten
Mozartschnitten
Zutatenmenge für: 1 Backblech
Zeitbedarf: Zubereitung: ca. 20 Minuten + Backzeit: ca. 20 Minuten + Kühlzeit: ab 1 Stunde
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: mittel

Das Ergebnis dieses Rezeptes ist ein leckerer und einfacher Blechkuchen, den der Autor dank der verwendeten Zutaten, die auch in den original Mozartkugeln verarbeitet werden, auf den Namen Mozartschnitten getauft hat. Obwohl darin Eierlikör in Reinform ein wichtiger Geschmacksgeber ist, wird es schwer sein, Kinder vor dem Genuss zurückzuhalten, geschweige denn, ihnen den Genuss zu verbieten.

Zutaten[Bearbeiten]

Mozartschnitten[Bearbeiten]

Kuchenbelag[Bearbeiten]

Garnitur[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung Kuchenteig[Bearbeiten]

  • Alle erforderlichen Zutaten exakt abwiegen und bereitstellen.
  • Das Mehl mit dem Kakao sowie dem Natron fein sieben.
  • Die Eier trennen.
  • Das Vanillemark gewinnen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Backrohr bei Ober- und Unterhitze auf 180 °C vorheizen.

Kuchenteig[Bearbeiten]

  • Das Eiweiß mit einer Pr Salz in einer fettfreien Schüssel zu festem Eischnee aufschlagen (siehe Überkopfprobe).
  • Sobald der Schnee anzieht, etwa 50 g Zucker in die Eiweißmasse einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis eine cremige, glänzende Eiweißmasse entstanden ist.
  • In einer Schüssel den restlichen Zucker mit der Butter sehr schaumig aufschlagen.
  • Dann die Eidotter nach und nach unter ständigem Schlagen zugeben und die Butter mit den Eigelben etwa zehn Minuten sehr schaumig hellgelb schlagen.
  • Danach den Kaffee in dünnem Strahl bei mäßigem Rühren einlaufen lassen und mit der Butter-Eier-Masse verquirlen.
  • Mit einem Teigschaber 13 des Mehls unter die Eigelbmasse heben.
  • Danach 13 des Eischnees unter den Teig schlagen.
  • Behutsam das restliche Mehl unter den Teig rühren und abschließend den restlichen Eischnee locker unterheben.
  • Den Teig auf dem Backblech verteilen, glatt streichen und im heißen Backrohr auf mittlerer Schiene für etwa zwanzig Minuten goldbraun backen.
  • Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und auf dem Blech vollständig abkühlen lassen.

Garnitur[Bearbeiten]

  • Während der Kuchen abkühlt, für die Garnitur die Schokolade in grobe Stücke hacken oder mit einer Küchenreibe reiben.
  • In einem Topf für das Wasserbad zwei bis drei Zentimeter hoch Wasser zum Kochen bringen.
  • Die Schokolade mit der Butter in eine Metallschüssel geben und über dem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen lassen.
  • Dann vom Wasserbad heben und abkühlen lassen.
  • Die Schokolade ein zweites Mal über das Wasserbad stellen und erneut schmelzen lassen (so erhält die Schokolade einen schönen Glanz und wird nicht matt).
  • In der Zwischenzeit die Pistazien grob hacken.

Kuchenbelag[Bearbeiten]

  • Die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen.
  • In der Zwischenzeit das Vanillemark gewinnen.
  • Die Schlagsahne mit dem Zucker und dem Vanillemark steif zu Schlagsahne schlagen.
  • Dann die Gelatine mit wenig Wasser leicht erwärmen und auflösen.
  • Zwei Esslöffel der Schlagsahne zugeben, unterrühren und die Temperatur der Gelatine angleichen (verhindert die Bildung von Klumpen).
  • Dann die Gelatine zur restlichen geschlagenen Sahne geben und vorsichtig, locker gleichmäßig unterziehen.

Mozartschnitten[Bearbeiten]

  • Die Vanillesahne auf dem kalten Kuchenboden verteilen und glatt streichen.
  • Mit dem Eierlikör von einiger Höhe in dünnem Strahl strichartig ein Muster auf die Schlagsahne zeichnen, so dass der Eierlikör etwas in die Schlagsahne eintaucht.
  • Dann mit der Schokolade ebenfalls feine Streifen über den Kuchen ziehen.
  • Mit den Pistazienkernen garnieren und mit Frischhaltefolie abgedeckt für etwa eine Stunde kühl stellen.

Fertigstellung[Bearbeiten]

Tipp[Bearbeiten]

  • Die Vanilleschote nicht wegwerfen, sondern weiter verwenden, z. B. für Vanillemilch.
  • Die Vanilleschote abwaschen, trocken tupfen und in ein mit Zucker oder Salz gefülltes Einweckglas stecken und so eigenen Vanillezucker bzw. Vanillesalz für Fleisch, Fisch, usw. herstellen.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]