Hunsrücker Pflaumenmus

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Hunsrücker Pflaumenmus
Hunsrücker Pflaumenmus
Zutatenmenge für: 5 bis 10 Gläser
Zeitbedarf: ca. 3 Stunden
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

In früheren Zeiten war Hunsrücker Pflaumenmus, mundartlich Leckschmier, der wohlschmeckende Brotaufstrich der armen Leute. Im Filmepos "Die andere Heimat" von Edgar Reitz spielt die Leckschmier eine ganz besondere Rolle. Im Rest Deutschlands ist sie unter anderen Namen bekannt. Sie wird je nach Region auch Latwerge, Lattwersch, Latwäri, Latweje, Latwejsche, Latschmiere, Leckmerich, Leckwenisch, Laksem, Laxem oder einfach Pflaumenmus genannt.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Zwetschgen und Birnen waschen und entsteinen, bzw. Kerngehäuse und Stiele entfernen.
  • Zusammen mit etwas Wasser in den Topf geben und ca. 2–3 Stunden kochen lassen.
  • Nach etwa 20 Minuten, wenn die Früchte weich und halb verkocht sind, mit dem Stabmixer alles gut pürieren.
  • Jetzt den Zucker und die Gewürze hinzugeben und weiter kochen lassen.
  • Die Leckschmier muss mit einem Holzlöffel die ganze Zeit über bis auf den Grund des Topfes umgerührt werden, damit sie nicht anbrennt.
  • Die Leckschmier wird mit der Zeit dunkel und zäh, die Menge verringert sich dabei fast um die Hälfte.
  • Sie ist fertig, wenn sich beim Durchziehen mit dem Löffel über den Topfboden, eine „Straße“ bildet, die sich nicht sofort wieder schließt, sondern langsam zusammenläuft.
  • Die noch heiße Leckschmier zum Aufbewahren in Einweckgläser füllen und verschließen.
  • Auf frischem Bauernbrot mit Butter schmeckt die Leckschmier am besten.
  • Man kann auch Quarkspeisen damit süßen.

Varianten[Bearbeiten]

Haltbarkeit[Bearbeiten]

  • Dunkel und kühl lagern.