Thymian-Reisbällchen

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Thymian-Reisbällchen
Thymian-Reisbällchen
Zutatenmenge für: 4 Personen/Portionen
Zeitbedarf: 60 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht
Thymian-Reisbällchen ist eine sehr leckere vegetarische Buletten-Variante, die selbst eingefleischte Fleischliebhaber zu überzeugen vermag. Sie eignet sich besonders als Hauptgericht mit Gemüsebeilagen o. ä., weniger (geht aber notfalls auch) als Brotzeit mit Senf.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Den Reis kochen oder dämpfen (je nach Belieben)
  • Den Reis beiseite stellen und abkühlen lassen (warm reicht)
  • Die Hülsenfrüchte nach Bedarf ebenfalls weich kochen
  • Die Hülsenfrüchte pürieren
  • Den Käse grob reiben oder hacken (siehe Anmerkungen)
  • Alle Zutaten (der etwas abgekühlte Reis, die Eier, Semmelbrösel, die Hälfte des Thymian, und ggf. die Hülsenfrüchte) in eine große Schüssel geben
  • Kräftig miteinander vermengen
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Zu kleinen Bällchen oder Buletten formen
  • Etwas Öl in der Pfanne erhitzen
  • Den restlichen Thymian in die Pfanne streuen
  • Die Bällchen oder Bouletten hinein legen
  • Von beiden Seiten goldbraun anbraten

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Man kann problemlos auch andere Käsesorten verwenden. Eine ebenso erprobte Paarung wäre z. B. Butterkäse + Cheddar. Jedoch sollte auf die Bindung der Masse geachtet werden, d. h. keine (oder zumindest nicht ausschließlich) Käsesorten verwenden, die nicht schmelzfähig sind (also z. B. kein Halloumi).
  • Statt ganzen Erdnüssen kann man natürlich auch gleich fertige Erdnusscreme verwenden
  • Ersetzt man den Käse durch entsprechende vegane Produkte, erhält man auch eine vegane Variante

Anmerkungen[Bearbeiten]

  • Beim Zerkleinern von Käse in einem Mixgerät o. ä. verschmieren weichere Käsesorten wie Gouda etc. gerne. Um dem entgegen zu wirken und Feuchtigkeit zu binden, kann man einen Teil der Semmelbrösel (oder auch alles) dazu geben.
  • Hülsenfrüchte und Getreide (zu dem auch Reis gehört) sind aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eine ideale Paarung. Sie steigern gegenseitig die jeweilige biologische Wertigkeit (d. h. die Aufnahmefähigkeit der enthaltenen Vitamine, Proteine, Mineralstoffe usw.) um 30% und mehr. Dafür reicht prinzipiell sogar schon ein geringer Anteil einer der beiden Zutaten. So kann man sehr gut zu gekochtem Reis eine Handvoll Erbsen geben (z. B. TK-Ware), in Anlehnung an Risi e bisi.
  • Unglücklicherweise leiden allerdings einige Menschen an einer Allergie gegen (alle oder auch nur einzelne) Hülsenfrüchte (wie z. B. einer Erdnussallergie). Darauf ist ggf. zu achten. Vergleichbares gilt für die Auswahl der Käsesorten (Laktoseintolleranz). Da Reis jedoch glutenfrei ist, besteht bezüglich einer Glutenunverträglichkeit keine Gefahr.