Zutat:Rosmarin

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Rosmarin
Rosmarin
100 g Rosmarin enthalten:
Brennwert: 237 kJ / 57 kcal
Fett: 2,5 g
Kohlenhydrate: 8 g
Eiweiß: 0,8 g
Salz: keine Angabe
Cholesterin: 0 mg
Ballaststoffe: 3 g
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Rosmarin (lat.: Rosmarinus officinalis) ist ein typisches Kraut der Mittelmeerküche. Es eignet sich gut zum Aromatisieren von Essig und Öl, da es seine ätherischen Öle an diese abgibt. Rosmarin ist ein Bestandteil der Kräuter der Provence.

Anderssprachliche Namen des Rosmarins sind: engl. Rosemary, frz. Romarin, span. Romero, ital. Rosmarino, Ramerino oder Ramerrino.

Verwendung[Bearbeiten]

  • Rosmarin harmoniert sehr gut mit Zitrone, Knoblauch, Zwiebeln, Orangen, Tomaten, Wein und anderen mediterranen Kräutern wie Salbei.
  • Er gibt Lamm-, Kaninchen- und Geflügelgerichten oder auch Kartoffeln (Rosmarinkartoffeln) eine hervorragende Würze. Besonders gut gelingt ihm dies mit Olivenöl oder Butter (Salbeibutter).
  • Rosmarin gehört zu den robusten Kräutern, denen langes Garen zu Gute kommt und bei der Geschmacksentfaltung hilft.
  • Harte, getrocknete Blätter haben ebenfalls ein ausreichend intensives Aroma, sollten aber zur Verwendung zermahlen werden. Sie können sehr gut in einer Gewürzmühle (z. B. Salzmühle) zerrieben werden, was der Geschmacksentfaltung sehr zuträglich ist (auch bei kürzerer Garzeit).

Tipp zum Selbstanbau[Bearbeiten]

Rosmarin ist auch bei uns nördlich der Alpen mehrjährig, kann also in Pflanztöpfchen oder im eigenen Garten gezogen werden. Dazu kann man im Frühjahr einen Rosmarintopf im Supermarkt kaufen und einpflanzen. Rosmarin braucht sonnige Standorte mit durchlässiger, sandiger Erde. Es wird gelegentlich behauptet, Rosmarin sei nicht oder nur sehr eingeschränkt winterfest. Fest steht, dass Rosmarin im herben Thüringen mit Wintertemperaturen bis zu -15 °C beim Autor dieser Zeilen schon seit mehr als 15 Jahren immer wieder reichlich aus der Erde an gleicher Stelle sprießt.

Gesundheitshinweis[Bearbeiten]

Warnung-CTH.jpg Achtung! Diese Pflanze enthält Estragol in geringen Mengen.

Siehe auch[Bearbeiten]