Zutat:Zitrone

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Zitrone
Zitrone
100 g Zitronen, roh enthalten:
Brennwert: 105 kJ / 25 kcal
Fett: 0 g
Kohlenhydrate: 5 g
Eiweiß: 0 g
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Die Zitrone (lat. Citrus × limon) ist eine Zitrusfrucht, die u.a. im Mittelmeerraum wächst. Sie enthält eine große Menge Säure, wodurch sie für die Küche sehr interessant wird. Zudem enthält sie viel Vitamin C (51mg/100g).

Zum Kochen verwendet man den Saft der Zitronen, den Abrieb der Schalen von unbehandelten Zitronen (dabei aufpassen, die Zitronen gründlich mit Wasser und Seife waschen oder besser Bio-Zitronen verwenden), seltener Scheiben der ganzen Frucht als Dekoration. Die im Handel geläufige Bezeichnung „unbehandelt“ zeigt lediglich an, dass die Früchte nach der Ernte nicht mehr mit Fungiziden oder ähnlichem behandelt und gewachst wurden. Nur Bio-Früchte sind auch vor der Ernte nicht behandelt worden, weshalb diesen in der Küche der Vorrang gegeben werden sollte.

  • Zitronensaft, mit seinem großen Säureanteil, eignet sich, um süße Speisen spritziger zu machen und in Salaten den Essig zu ersetzen. Auch Fleischgerichte profitieren von einem Spritzer Säure. Er verhindert zudem die Oxidation bei der Zubereitung von Gemüse (z. B. Spargel) und anderen Speisen.
  • Zitronenschale, dünn abgeschält, d. h. möglichst keine der weißen Schalenanteile, hat ein kräftiges Zitrusaroma, ohne sauer zu sein. Sie wird vor allem in Süßspeisen, Backwaren, Eis und in der Küche für Zubereitung von Saucen, Salaten, Hülsenfrüchten, Reis, Fisch, hellem Fleisch und Geflügel verwendet. Kurz mit kochendem Wasser übergossen und dann in ein Glas mit frischem Wasser eingelegt, hält sich Zitronenschale im Kühlschrank einige Wochen. Fein gehackt oder mit Salz (oder Zucker) gemörsert und als Prise zu Reis oder Saucen ist sie ein Genuss! Erst einmal auf den Geschmack gekommen, kauft man schnell Zitronen (Orangen ebenfalls) nur noch wegen ihrer Schale und nicht mehr für den sauren Saft.
  • Zitronen-Sirup, ganze Zitronen, 2 Stunden gekocht in Läuterzucker, ergeben einen aromatischen Sirup, der hervorragend mit allen Süßspeisen, Tees, Eis, Kuchen und Keksen harmoniert. Er hält sich gekühlt monatelang und lässt sich ebenso vielseitig wie Vanillezucker zu den nahezu gleichen Rezepten verwenden. Verfeinern kann man diesen Sirup noch, indem man einige Kardamom-Kapseln, Vanillestange, Sternanis und andere Gewürze mit aufkocht. Sogar Pfeffer passt dazu.

Siehe auch[Bearbeiten]