Zuppa Imperiale

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Zuppa Imperiale
Zuppa Imperiale
Zutatenmenge für: 4 Portionen/Personen
Zeitbedarf: 80 Min.
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Zuppa Imperiale ("Kaisersuppe" oder "kaiserliches Mischmasch") ist eine beliebte und typische, traditionelle Vorspeise in Küche der Emilia-Romagna, überall im Gebiet um Ravenna und Bologna anzutreffen.

Sie wird zubereitet auf der Basis von Grieß, Eiern, geriebenem Parmesan, etwas Butter, Muskatnuss und manchmal auch Mortadella. Der aus den Zutaten gemischte Teig wird ausgewalzt und auf einem Backblech im Ofen gebacken. Alternativ, so wie in diesem Rezept, in einer Kastenform gebacken.

Die Zuppa Imperiale wird traditionell in einer Hühnerbrühe vom Kapaun serviert. Die Zuppa ist perfekt für die kalte Jahreszeit. Normalerweise wird die passende Brühe aus Fleisch oder Geflügel zubereitet, aber eine gute, würzige Gemüsebrühe tut's auch.

In seinem Kochbuch La scienza in cucina e l'arte di mangiar bene ("Die Wissenschaft der Küche und die Kunst, gut zu essen") wurde das Rezept von Pellegrino Artusi (1820-1911) erwähnt.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Die Eier in eine Schüssel gleiten lassen, den Käse und den Grieß hinzufügen.
  • Während diese Zutaten vermischt werden, das Salz, den Pfeffer und Muskat zugeben.
  • Die Butter im warmen Wasserbad auflösen und in die Mischung geben.
  • Alles gut schlagen, bis ein weicher, lockerer Teig entstanden ist.
  • Die Backform mit Backpapier auskleiden und den Teig einfüllen.
  • Die Backform mit dem Teig in den heißen Backofen schieben und bei 180 °C etwa 20 Minuten backen.
  • Sobald der Teig eine goldbraune Farbe hat, die Form aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, bevor er in kleine Würfel mit etwa 5 mm Kantenlänge geschnitten wird.
  • Die Brühe zum Kochen bringen und die Würfel hineingeben.
  • Heiß servieren.

Resteverwertung[Bearbeiten]

  • Überschüssige Teigwürfel können eingefroren werden, um sie beim nächsten Mal gefroren in die heiße Brühe zu geben.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]