Grundrezept einer Fleischbrühe

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Grundrezept einer Fleischbrühe
Grundrezept einer Fleischbrühe
Zutatenmenge für: 3 Liter
Zeitbedarf: 45 Minuten (mit Schnellkochtopf, sonst 1,5–2 Stunden)
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Diese Fleischbrühe bzw. Rindfleischbrühe ist das Grundrezept für eine Brühe, die für viele Suppen und Saucen verwendet werden kann. Man kann die Brühe aber auch als Heißgetränk verwenden.

Tipp vorab: Sollte die Brühe als Grundlage eines Fonds dienen, nicht salzen und pfeffern! Als Fleisch eignen sich auch andere Tiere als Rind (Siehe Varianten). Die Rezepturen hierfür sind jedoch abweichend.

Zutaten

Kochgeschirr

Zubereitung

  • Suppengrün putzen und in Stücke schneiden, Zwiebel reinigen, evtl. schälen, halbieren. Etwas Aluminiumfolie auf eine sehr heiße Herdplatte legen und darauf die Schnittfläche der Zwiebel fast schwarz rösten, das gibt der Brühe eine schöne Farbe,
  • Fleisch bzw. Knochen waschen und in den Topf geben
  • mit Wasser übergießen (das Fleisch bzw. die Knochen müssen bedeckt sein)
  • Gemüse und Gewürze zugeben
  • Im Schnellkochtopf:
Topf erhitzen und etwa 35 Minuten kochen.
Topf abkühlen lassen, bis er keinen Überdruck mehr hat (das nutzt die Energie besser als „Abschrecken“ unter kaltem Wasser)
  • Im normalen Suppentopf:
Bis zum Siedepunkt erhitzen, sobald es kocht, Hitze verringern (9-stufiger E-Herd: Stufe 2 bis 3) und etwa 90 Min. köcheln
Sollte sich Schaum an der Oberfläche bilden: mit einer Schaumkelle abschöpfen
Wenn sich kein Schaum mehr bildet: ggf. Majoran zugeben
  • Fleisch herausnehmen und kleinschneiden. Die Fleischbrühe durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen. Brühe abschmecken. nachwürzen mit Salz, Pfeffer, ggf. Maggiwürze oder Brühwürfel.

Tipps

  • Man kann eine trübe Brühe klären, wenn man Eiklar von 2 Eiern mit etwas kaltem Wasser aufschlägt, in die abgegossene und wieder kochende Brühe gibt, einige Minuten kochen lässt und dann die Brühe durch ein Sieb filtert.

Gemüsereste verwerten

Bei diesem Rezept können viele Reste vom Schälen und Schneiden des Gemüses anfallen. Statt sie wegzuwerfen oder zu kompostieren, können die Reste zu einer Gemüsebrühe verarbeitet werden. Dazu setzt man einen weiteren großen Topf mit reichlich Wasser auf und gibt alle Schalen und andere Reste (Wurzeln, Stiele etc.) hinein, kocht sie auf und lässt sie mindestens eine Stunde simmern. Je länger die Brühe köchelt, desto mehr Geschmack erhält sie. Lässt man sie länger als zwei Stunden auf dem Herd, sollte man eventuell etwas heißes Wasser nachgießen. Die fertige Brühe filtert man heiß in ein sauberes Schraubglas, das man fest verschließt, ein paar Minuten auf den Kopf stellt und auskühlen lässt. Im Kühlschrank hält die Brühe mindestens eine Woche, geschlossen länger. Sie ist die perfekte Basis für die nächste Suppe oder Soße. Die Brühe kann nach Belieben gesalzen werden, was auch die Haltbarkeit verbessert.


Bilder der Zubereitung

Anmerkungen

Aufbewahrung

  • Schraubgläser und Deckel gut reinigen, am besten Deckel in kochendes Wasser legen und Gläser mit kochendem Wasser füllen, bis sie überlaufen. Es muss sehr sauber desinfiziert werden, sonst wird die Brühe schlecht. Unmittelbar vor dem Füllen der Gläser das Wasser vom Desinfizieren ausgießen.
  • Die kochende Brühe in die Gläser füllen, bis sie randvoll sind, und sofort dicht verschließen. Keine kochende Brühe auf den Rand der Gläser gelangen lassen.
  • Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Die Brühe hält sich etwa sechs Monate.

Beilagen

Das ist ein Grundrezept. Wenn man die Brühe trinken möchte:

Varianten