Rinderrouladen-Variante

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Rinderrouladen-Variante
Rinderrouladen-Variante
Zutatenmenge für: 1 Person
Zeitbedarf: Zubereitung: 20 Minuten + Kochzeit: 1 Stunde
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Dies ist eine sehr klassische Variante der Rinderroulade, die sich vor allem durch die schnelle Art der Sauce auszeichnet.

Zutaten[Bearbeiten]

Roulade[Bearbeiten]

Sauce[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

Roulade[Bearbeiten]

  • Die Schalotten pellen und fein wiegen (siehe Brunoise).
  • Die Essiggurke ebenso fein schneiden.
  • Die Blättchen und Blüten des Thymians "gegen den Strich" von den Stängeln zupfen.
  • Vom Rosmarin die Nadeln abzupfen und sehr fein schneiden (nicht hacken).
  • Chili ebenfalls sehr fein schneiden.
  • Die fünf Zutaten in eine kleine Schale oder Tasse geben, Tomatenmark, Senf, Pfeffer, Salz und Paprika hinzugeben, gut vermischen.
  • Die Roulade säubern, abtrocknen, parieren (Sehnen entfernen oder wenigstens mit feinen Schnitten senkrecht zerteilen), plattieren und in Form bringen.
  • Die Füllung mit einem Teelöffel oder einem Frühstücksmesser auf die Roulade streichen, ringsum ca. 1 cm Rand lassen.
  • Die Roulade möglichst stramm, aber nicht so stramm, dass die Füllung austritt, aufrollen, mit Rouladennadeln oder Zahnstochern befestigen. Besser sind Rouladenringe, hier muss man natürlich darauf achten, dass die Seiten optimal geschlossen sind, damit keine Füllung austritt.

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Das Sonnenblumenöl in den Topf geben, den Topf erhitzen und dabei regelmäßig schwenken, sodass sich das Öl rundum im Topf verteilt.
  • Kurz vor dem Rauchpunkt das Olivenöl dazugeben und sofort die Roulade einlegen.
  • Die Roulade bei mittlerer Hitze von allen Seiten kräftig anbraten.
  • Mit dem Rotwein ablöschen.
  • Die Roulade im Rotwein wälzen und mit dem Pfannenwender den Bratensatz zügig vom Topfboden lösen.
  • Den Rotwein reduzieren.
  • Nach ca. 10 Minuten mit dem Fonds aufgießen.
  • Den Deckel auf den Topf geben und bei sehr schwacher Hitze unter gelegentlichem Drehen die Roulade etwa 40 Minuten dünsten.
  • Dann die Roulade aus dem Topf heben und rundum mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  • Die Hitze erhöhen und die Sauce reduzieren, bis sie eine leicht sämige Konsistenz aufweist.
  • Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Temperatur stark reduzieren, die Sauce leicht abkühlen lassen bis diese nicht mehr kocht und die Roulade wieder hinzugeben.
  • Jetzt die Roulade nur noch kurz erwärmen und dann mit Beilage nach Wahl auf vorgewärmten Tellern servieren.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • 1 Wacholderbeere mörsern und zur Füllung geben.
  • Statt Senf Preiselbeergelee benutzen, dann auch etwas zur Sauce geben.
  • Frische Variante: statt des Chillis ca. 1/2 TL Orangenschalenabrieb und 1 TL frische, fein geschnittene Minze in die Füllung geben.
  • Deftige Variante: vor dem Bestreichen mit der Füllung 1–2 Scheibe(n) durchwachsenen Räucherspeck auf die Rouladen legen -- dann aber vorsichtiger salzen.
  • Besonders pfiffig: die mediterrane Variante. Hierzu statt des Specks Pecorino benutzen und den Stiel eines Besteckmessers und einen ungefärbten Baumwollfaden (muss an beiden Seiten ca. 10 cm herausragen) in die Mitte der Roulade mit eindrehen (Dadurch verlängert sich die Garzeit!). Nach dem letzten Herausnehmen der Rouladen aus dem Topf den Faden festhalten und das Messer entfernen. 3–4 Zweige Rucola am unteren Ende mit dem Faden zusammenknoten und in die Roulade ziehen.