Essigzwetschgen

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Essigzwetschgen
Essigzwetschgen
Zutatenmenge für: 16 Gläser à 250 mlMilliliter
Zeitbedarf: Zubereitung: 30 Minuten + Marinierzeit: ab 1 Woche
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Zeit der Zwetschgen kommt jedes Jahr. Wer einen eigenen Baum sein Eigen nennt, weiß, dass dann die Ernte meist so viel ist, dass es unmöglich scheint, alle Früchte zu verarbeiten. Da bietet sich dann auch an, einige dieser süßen Früchte als Essigzwetschgen zu konservieren, um dann zu Wild oder Rindfleisch anstelle von Preiselbeeren genossen zu werden.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

  • Die Zwetschen waschen und gut trocken tupfen.
  • Dann die Früchte mit einer Rouladennadel mehrmals einstechen.
  • Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
  • In einem Mörser den Sternanis grob zerstoßen.

Essigzwetschgen[Bearbeiten]

  • Den Rotwein mit dem Zucker und den Gewürzen in den Topf geben und zum Kochen bringen.
  • Die Zwetschgen zugeben und etwa 1 Minute leicht köcheln lassen.
  • Dann von der Herdplatte ziehen und abkühlen lassen.
  • Die abgekühlten Zwetschgen in die vorbereiteten Gläser schichten und die mit gekochten Gewürze bis auf den Zimt auf die Gläser aufteilen.
  • Den Einlegesud mit dem Essig vermischen und nochmals aufkochen.
  • Diesen Essigsud sofort noch heiß bis knapp unter den Gläserrand über die Zwetschen gießen und auf die Gläser aufteilen, sodass die Früchte vollständig damit bedeckt sind.
  • Die Gläser sofort verschließen und abkühlen lassen.

Hinweis[Bearbeiten]

  • Vor dem ersten Genuss für mindestens eine Woche marinieren lassen. Die Zwetschgen werden nach längerer Marinierzeit immer besser und nehmen mehr Geschmack an.

Haltbarkeit[Bearbeiten]

  • Dunkel und kühl gelagert halten sich die eingelegten Essigzwetschgen leicht bis zur nächsten Zwetschgensaison und länger.
  • Nach dem Öffnen des Glases die Früchte am besten wieder gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Beilage zu[Bearbeiten]

herzhaften Gerichten[Bearbeiten]

süßen Gerichten[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Wer Sternanis nicht mag, kann diesen auch weg lassen.
  • Sehr gut macht sich frischer roter, in feine Streifen geschnittener Chili
  • Zusätzlich eine Nelke in jedes Glas geben.