Heidensterz

aus dem Koch-Wiki (kochwiki.org)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Heidensterz
Heidensterz
Zutatenmenge für: 4 Personen
Zeitbedarf: 20 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Heidensterz ist eine Art von Brennsterz, man braucht dazu das spezielle Heidenmehl. Heidensterz passt sehr gut zu einer Schwammerlsuppe, aber auch zur einer Klachelsuppe. Buchweizen ist glutenfrei.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung (steirische Art)[Bearbeiten]

  • In 1,5 l siedendes, gesalzenes Wasser das Heidenmehl auf einmal so rasch hineinschütten, dass das Ganze einen großen Knödel bildet und 10 bis 15 Minuten kochen lassen, dann in der Mitte mit dem Kochlöffel vorsichtig ein Loch machen, damit das Wasser hindurchsiedet, noch 10 Minuten kochen und dann das überflüssige Wasser weggießen.
  • Hierauf zu kleinen Bröckchen verrühren, dann das heiße Fett mit den Grammeln darüber gießen und eine Weile zugedeckt dünsten lassen.
  • Sodann fein verbröseln und mit heißen Grammeln bestreut anrichten.

Zubereitung (Kärntner/slowenische Art)[Bearbeiten]

  • Das Mehl erst in einer trockenen Pfanne bei schwacher Hitze erwärmen („linden“), bis ein angenehm nussiger Geruch durch die Röstaromen entsteht und das Mehl etwas dunkler wird.
  • Daneben 0,5 l Wasser aufkochen, salzen, dann löffelweise zum Heidenmehl geben, bis das ganze Wasser aufgenommen ist.
  • Nicht alles aufs Mal, bis alles Mehl in mittelgroßen Brocken gequollen ist.
  • 50 g Butter in Flocken über den Sterz verteilen und bei gelinder Temperatur rösten, dabei immer wieder wenden, mit Holzschaufeln zerteilen.
  • Das mag gute 30 Minuten dauern, bis das Mehl gar und kleinbröckelig ist.
  • Gegen Ende die Speckwürfel in einer Bratpfanne auslassen, den Sterz dazuschütten, gut mischen. Ggf. mit Salz nachwürzen.

Beilagen[Bearbeiten]

  • Saure Milch oder selbst als Beilage zu Pilzsuppen usw.
  • In Südkärnten/Slowenien wird der Sterz traditionell in Kaffee getunkt.

Varianten[Bearbeiten]

  • Vegetarisch wäre es, wenn man die Grammeln und das Schweineschmalz weglässt.