Grüne-Bohnen-Suppe mit Lammfleisch

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Grüne-Bohnen-Suppe mit Lammfleisch
Grüne-Bohnen-Suppe mit Lammfleisch
Zutatenmenge für: 4 Personen
Zeitbedarf: 90 plus 30 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Der September ist Grüne-Bohnen-Zeit, und auch anderes Herbstgemüse wie Sellerie, Möhren, Kartoffeln gibt es jetzt frisch auf dem Wochenmarkt, im Bioladen oder sogar im eigenen Garten. Genau die richtige Zeit für eine Grüne-Bohnen-Suppe aus frischen Gemüsezutaten und mit leckerem Lammfleisch! Das Rezept basiert auf der rumänischen ciorbă de fasole verde. Die Autorin hat diese Suppe allerdings schon so oft gekocht, dass hier mehr die eigene Kocherfahrung als das ursprüngliche rumänische Rezept wiedergegeben wird. Für die Zubereitung braucht man etwas Zeit, der Kochvorgang verteilt sich auf zwei Tage. Dafür gibt es keinen Stress in der Küche.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

  • Gegebenenfalls das tiefgefrorene Lammfleisch über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

Am Vortag des Essens[Bearbeiten]

  • Die Zwiebeln pellen und in grobe Stücke schneiden.
  • Eine große Karotte schälen und in grobe Stücke schneiden.
  • Die Hälfte des Sellerie schälen und in grobe Stücke schneiden.
  • Vom Selleriegrün welke Teile entfernen, die guten Teile waschen und trockenschleudern.
  • Einen großen Topf mit so viel Wasser füllen, dass das Lammfleisch gerade bedeckt ist, Wasser zum Sieden bringen.
  • Lammfleisch waschen, ins siedende Wasser legen und langsam aufkochen.
  • Vorbereitete Zwiebeln, Möhren, Selleriestücke und Selleriegrün dazugeben.
  • Den Knoblauch pellen und dazugeben.
  • Die Chilischoten halbieren, entkernen und dazugeben.
  • Dann die Korianderkörner, Lorbeerblätter und ggf. Bergbohnenkraut oder Majoran dazugeben.
  • Petersilie erst 10 Minuten vor Ende der Kochzeit zugeben.
  • Alles so lange köcheln lassen, bis das Lammfleisch gar ist. Das dauert in der Regel etwa 90 Minuten. Durch Einstechen mit einem spitzen Messer prüfen, ob das Fleisch weich ist. Im Zweifelsfall eher etwas länger kochen als zu kurz
  • Wenn das Fleisch gar ist, holt man es heraus und legt es zum Abkühlen auf einen großen Teller. Über Nacht im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort aufheben.
  • Suppenflüssigkeit so lange bei großer Hitze reduzieren, bis nur noch die Menge Flüssigkeit da ist, die man essen möchte.
  • Suppenflüssigkeit durch ein Sieb in eine große Schüssel abgießen, die mitgekochten Gemüsezutaten im Sieb mit einem Löffel ausdrücken, dann wegwerfen.
  • Suppenflüssigkeit über Nacht kühl stellen, am besten in den Kühlschrank, damit das Fett aushärtet.

Am Tag des Essens[Bearbeiten]

  • Grüne Bohnen waschen und putzen, d.h. beide Enden knapp abschneiden, welke oder schlechte Stellen herausschneiden. Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Restliche Karotten und restlichen Sellerie schälen und kleinschneiden.
  • Von der Suppenflüssigkeit das ausgehärtete Fett abnehmen und wegwerfen.
  • Lammfleisch ausbeinen, d.h. Fleisch vom Knochen trennen, Fett abschneiden und wegwerfen, Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Knochen von der Hauskatze abnagen lassen (man soll auch anderen was gönnen).
  • Kartoffeln mit der Gemüsebürste sauber schrubben und in der Schale fast gar kochen.
  • Fertige Kartoffeln etwas abkühlen lassen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Bohnen, Karotten und Sellerie in die Suppenflüssigkeit geben, aufkochen und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.
  • Jetzt erst die Suppe salzen.
  • Nach der Hälfte der Garzeit Kartoffelstückchen und Fleischstücke dazugeben.
  • Nach Geschmack weitere Knoblauchzehen pellen und dazugeben.
  • Gegen Ende der Garzeit Crème fraîche mit ein paar Esslöffeln Suppenflüssigkeit anrühren. Mit dem Schneebesen ordentlich schlagen, damit Klümpchen sich auflösen und eine glatte dickflüssige Masse entsteht.
  • Wenn man etwas Soßenbinder dazugibt, wird die Suppe sämiger.
  • Angerührte Crème fraîche an die Suppe geben, behutsam unterrühren und leise aufkochen.
  • Die Suppe abschmecken, ggf. Salz und Chilipulver oder Pfeffer ergänzen. (Durch die Zugabe von Crème fraîche verändert sich die Geschmacksintensität von Salz und Schärfe stark, sodass ein Abschmecken davor wenig Sinn hat.)
  • Die Suppe ist fertig.

Beilagen[Bearbeiten]

  • Ein Stück frisches Brot - aber eigentlich braucht es keine Beilage.

Varianten[Bearbeiten]