Chinesisches Pfannengemüse

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Chinesisches Pfannengemüse
Chinesisches Pfannengemüse
Zutatenmenge für: 2 Personen (Hauptgericht), 4–6 Personen (Beilage)
Zeitbedarf: Vorbereitung 30 Minuten + Zubereitung 10 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Chinesisches Pfannengemüse geht auch anders als die Hersteller von TK-Produkten es weismachen wollen. Wichtig ist, alle Zutaten griffbereit und in der richtigen Reihenfolge vor sich stehen zu haben, so dass man quasi blind zugreifen kann.

Ebenso wichtig ist die Wahl des richtigen Kochgeräts. Am besten verwendet man einen Wok aus Edelstahl, der schnell auf Temperaturveränderungen reagiert, oder eine Bratpfanne mit gleichen Eigenschaften. Weil nicht nur bei hoher Temperatur gebraten, sondern auch einige Minuten bei niedriger Temperatur gedünstet wird, ist ein Wok oder eine Pfanne aus Gusseisen ungeeignet. Auch ist es für Benutzer eines E-Herdes wichtig, dass der Wok eine flache Unterseite hat. Auf dem Herd sollte dann die größte vorhandene Platte gewählt werden.

Zutaten[Bearbeiten]

(in der Reihenfolge der Benutzung)

  1. 1 ELEsslöffel (15 ml) geschmacksneutrales Öl und 1 TLTeelöffel (5 ml) Chinesisches Sesamöl
  2. 1 TLTeelöffel (5 ml) frischer geschälter und fein gehackter Ingwer und 2 getrocknete rote Chilischoten (oder 1 TLTeelöffel (5 ml) pul biber)
  3. 1 Dose Bambussprossen in Scheiben
  4. 12 getrocknete Shiitake-Pilze (frische sind kein Ersatz!)
  5. 2 ELEsslöffel (15 ml) Japanische Sojasauce (Kikkoman!) + 1 TLTeelöffel (5 ml) Zucker + 0,2 l Wasser
  6. 150 g kleine Broccoliröschen
  7. 40 g ungesalzene Erdnüsse
  8. falls erwünscht 1 TLTeelöffel (5 ml) Stärkemehl, verrührt mit etwas kaltem Wasser

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

  • Das Wasser zum Kochen bringen.
  • Die Pilze unter kaltem Wasser ausspülen. Anschließend 30 Min. im gerade gekochten Wasser einweichen.
  • In einem Sieb abtropfen lassen, die Stiele entfernen und die Köpfe vierteln.
  • Falls das Pilzwasser zum Kochen verwendet wird, dieses durch Küchenpapier abseihen.
  • Die Brokkoliröschen 30–60 Sek. in kochendem Wasser blanchieren, unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
  • Die Bambusschösslinge abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
  • Sojasauce, Zucker und Wasser miteinander mischen.

Fertigstellung[Bearbeiten]

  • Die Zutaten in o.a. Reihenfolge in einzelnen Schüssel(chen) beim Wok in der Reihenfolge des Kochens bereit halten.
  • Mit dem Braten erst beginnen, wenn der Reis bereits fertig ist.
  • Hohe Temperatur: Den noch leeren Wok auf die heiße Platte stellen.
    • Sobald der Wok heiß ist und dampft, das Öl (1) hinein geben und fast sofort danach den Ingwer und die Chilis (2).
    • Wenn der Ingwer duftet, den Bambus (3) dazu geben.
    • Eine halbe Minute pfannenrühren.
  • Niedrige Temperatur: Shiitake (4) und die Flüssigkeit (5) dazugeben.
    • Dann die Temperatur weiter senken.
    • Das Ganze 3 Minuten dünsten.
(Bleibt die Temperatur zu hoch, ist nach 5 Minuten keinerlei Sauce mehr über. Wer also keine Sauce haben möchte, kann getrost so zu Werk gehen, benötigt dann aber keine Stärke zum Abbinden.)
  • Hohe Temperatur: Die Temperatur wieder erhöhen, den Brokkoli (6) in die Pfanne geben und eine halbe Minute pfannenrühren.
  • Niedrige Temperatur: Zum Schluss die Flamme wieder kleiner stellen und die Erdnüsse (7) hinzu geben.
  • Die Flüssigkeit - falls erwünscht - mit der Stärke (8) abbinden.

Servieren[Bearbeiten]

  • Das Gemüse in eine vorgewärmte Schüssel gegeben.
  • Dann den Wok unter heißem W§asser (ohne Spülmittel!) abspülen und bei hoher Temperatur trocknen lassen.
  • Sobald das Wasser verdampft ist, mit einem in Öl getunkten Stück Küchenpapier einreiben, damit die Anti-Anbrat-Schicht wieder hergestellt ist.
  • Den Wok in Ruhe abkühlen lassen und die Mahlzeit genießen.

Beilage[Bearbeiten]

  • Wird das Pfannengemüse als Beilage zu einem Hauptgericht serviert, sollte dieses eines sein, das weniger Aufwand im letzten Moment erfordert.

Varianten[Bearbeiten]

  • Einen stärkeren Geschmack erhältt man, wenn die Hälfte des Wassrs durch Einweichwasser der Pilze ersetzt wird.