Zutat:Löwenzahn

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Löwenzahn
Löwenzahn
100 g frischer Löwenzahn enthalten:
Brennwert: 228 kJ / 54 kcal
Fett: < 1,0 g
Kohlenhydrate: 9,0 g
Eiweiß: 2,6 g
Salz: keine Angabe
Cholesterin: 0,0 mg
Ballaststoffe: 2,6 g
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Wenn man in der Küche über Löwenzahn spricht, dann ist in der Regel der gemeine Löwenzahn (Taraxacum officinale = Taraxacum sect. Ruderalia) gemeint. Als Wildkraut findet die Blume, die unter vielen Namen bekannt ist, in der Küche Verwendung. Das bittere Kraut ist zwar eine Feld-, Wald- und Wiesenpflanze, aber kein "Unkraut". Das zeigen schon zahlreiche Rezepte mit Löwenzahn in der französischen Küche.

Einige der vielen Namen haben ihren trivialen Ursprung daher, dass der Genuss von Löwenzahn stark harntreibend ist: dt. Pissblume, franz. Pissenlit ("Bettnässer").

Geschmack und Aroma[Bearbeiten]

Löwenzahn riecht süßlich und hat einen leicht bitteren Geschmack. Man kann den Geschmack durch blanchieren mildern. Zucht-Löwenzahn wird in abgedunkelten Treibhäusern kultiviert und enthält nur wenige Bitterstoffe bei mildem, fein-säuerlichem Geschmack.

Sammeln[Bearbeiten]

Wer selbst sammelt, sollte die jungen Blätter im Frühjahr abzupfen, weil sie weniger bitter sind und zarter schmecken als ausgewachsene Sommerpflanzen. Es ist auch empfehlenswert, die Pflanzen fernab von Autostraßen und Industrieanlagen zu sammeln.

Verwendung[Bearbeiten]

Die frischen grünen Blätter eignen sich für Frühlingssalate und -suppen; einen Löwenzahnsalat mit Äpfeln und einer Ei-Marinade kennt man in Österreich als "Röhrlsalat". Die gelben Blüten werden zu Sirup verarbeitet, der als morgendlicher Brotaufstrich serviert werden kann. Aus den gelben Blüten kann man Sirups herstellen, die wohlschmeckend und honigähnlich sind, Sie werden auch zur Herstellung von Gelees als Brotaufstrich verwendet. Als Delikatesse gilt Löwenzahnsalat mit einer Speck-Rahmsauce. Als Zichorienwurzelersatz wurde nach dem Krieg ein Ersatzkaffee aus den getrockneten Wurzeln hergestellt.

Löwenzahn harmoniert besonders gut mit einer Rotweinessig-Walnussöl-Salatsauce. Wem der Geschmack zu herb ist, der gebe etwas Schmand oder einen Schuss Sahne in die Sauce.

In vielen Löwenzahnrezepten kann man ihn durch Rauke ersetzen.

Weitere Nährwerttabelle[Bearbeiten]

Löwenzahn
100 g getrockneter Löwenzahn enthalten:
Brennwert: 1239 kJ / 296 kcal
Fett: 3,5 g
Kohlenhydrate: 49,0 g
Eiweiß: 15,0 g
Cholesterin 0 mg
Ballaststoffe 14,5 g


Siehe auch[Bearbeiten]