Kategorie:Seezunge

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Frisch gefangene Seezungen
Gebratene Seezungen

Die Seezunge (franz., englisch sole, lat. Solea solea) gehört zu den edelsten Speisefischen. Mit bis zu 70 € für 1 kg erstklassiges Seezungenfilet ist sie nach dem Steinbutt der teuerste Plattfisch aus Nordseefang.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Seezunge kommt vor praktisch in der gesamten Nordsee und den Verbindungsmeeren zur Ostsee (Skagerrak und Kattegat), in der Biskaya, rund um die Iberische Halbinsel, im Mittelmeer, im Marmarameer und im westlichen Schwarzen Meer. An der afrikanischen Atlantikküste reicht ihr Verbreitungsgebiet südlich bis zum Senegal. Sie lebt küstennah, auf sandigen und weichen Böden normalerweise in Tiefen von 10 bis 60, seltener bis 150 Meter tief.

Plattfische[Bearbeiten]

Die teure Seezunge (engl. dover sole) kann leicht mit der nicht so wertvollen Rotzunge (engl. lemon sole) verwechselt werden. Deren Fleisch ist nicht ganz so fest und geschmacksintensiv, ihre Oberseite ist dunkler bis schwarz. Weil ausgewachsene Plattfische wie die Seezungen seitlich stark abgeflacht und, da beide Augen auf derselben Körperseite liegen, asymmetrisch gebaut sind, werden, zumindest im zubereiteten Zustand auch andere Plattfische mit den Seezungen verwechselt: Scholle, Stein- und Heilbutt, und Flunder.

Bedarf[Bearbeiten]

Beispiele:

  • Eine Seezunge für zwei Personen sollte unvorbereitet 350 bis 400 g wiegen, was etwa 260 g reinem Fleisch entspricht. Die ausgelösten Filets bringen dann etwa 225 g auf die Waage. Man serviert stets zwei Filets pro Person.
  • Flundern sind mit rund 300 g etwas leichter als Seezungen.
  • Schollen, die in den Fischhandel gelangen, sind meist erheblich größer. Die Mengen sollten angepasst werden. Das gilt auch für Stein- und Heilbutt.

Klassische Zubereitungen sind z. B.

Siehe auch[Bearbeiten]

Medien in der Kategorie „Seezunge“

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