Gesundheit:Vitamine

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Vitamine kann der Körper durch den Stoffwechsel nicht selbst herstellen. Vitamine muss man deswegen immer mit der Nahrung aufnehmen. Es handelt sich dabei um organische Verbindungen, die in der Nahrung enthalten sind. Ohne die Aufnahme von Vitaminen kann der Körper nicht überleben, nimmt man zu wenig Vitamine auf, den kommt es zu Mangelerscheinungen, die ernsthafte Krankheiten nach sich ziehen können. Provitamine sind Vorstufen der Vitamine, haben aber für sich alleine noch keine Wirkung. Der Körper muss sie erst zu wirksamen Vitaminen zusammensetzen. Das geschieht allerdings automatisch. Also sind auch Provitamine nicht nur gesund, sondern lebenswichtig.

Man unterscheidet zwei Formen von Vitaminen, wasserlösliche und fettlösliche. Die wasserlöslichen Vitamine können nur in Wasser gelöst aufgenommen werden. Da fast alle Nahrungsmittel auch Wasser enthalten, ist das normalerweise kein Problem. Dennoch ist es besser, immer beim Essen auch Flüssigkeit zu sich zu nehmen, das erleichtert dem Körper die Nutzung der Vitamine. Die fettlöslichen Vitamine können nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden. Dass heißt, man muss mit der Nahrung auch etwas Fett zu sich nehmen, um die Vitamine auch verwerten zu können. Das muss gar nicht viel sein. Ein paar Tropfen Öl genügt, dass der Körper die Vitamine darin gelöst aufnehmen kann. Ohne Zugabe von etwas Fett ist zum Beispiel ein frischer Salat die Vitaminverarbeitung betreffend nur halb so gut. Die Vitamine der Gruppe B und Vitamin C sind die wasserlöslichen Vitamine, alle anderen sind fettlöslich.

Vitaminhaltig sind nicht nur pflanzliche Produkte, sondern auch tierische Produkte. Es kann für Vegetarier und besonders Veganer deshalb sinnvoll sein, sich damit zu beschäftigen, um ausreichend Vitamine aller Arten zu sich zu nehmen. Vitamin A kommt beispielsweise in seiner reinen Form eher in tierischen Produkten vor. Das sind vor allem Milchprodukte. Pflanzlich kann man Vitamin A aber als Provitamine zu sich nehmen, so dass der Körper daraus Vitamin A herstellen kann. Man muss dann eben darauf achten, dass man ausreichend Pflanzen mit den entsprechenden Provitaminen zu sich nimmt.

Im Laufe der Zeit hat sich zur Bezeichnung der Vitamine die bekannte Buchstabenreihe, die durch eine Zahl ergänzt werden kann, eingebürgert. Die meisten Produkte verwenden die Buchstabenbezeichnung der Vitamine. So kann man sich daran gut orientieren. Die anderen gebräuchlichen Namen und die tatsächliche Bezeichnung der Stoffe soll hier nur angerissen werden, da sie für den Alltag eher verwirrend sind.

Haltbarkeit der Vitamine beim Kochen von Gemüse[Bearbeiten]

Vitamin Max. Verlust
beim Kochen
Garen Dünsten und Dämpfen
Vitamin A (Retinol) 40 % -- --
Carotin (Provitamin A) 30 % -- --
Vitamin B1 (Thiamin) 80 % 15 bis 50 % 5 bis 40 %
Vitamin B2 (Riboflavin) 75 % 10 bis 70 % 5 bis 30 %
Vitamin B6 (Pyridoxin) 50ß % 40 % --
Vitamin C (Ascorbinsäure) 100 % 10 bis 75 % 20 bis 50 %
Folsäure (Vitamin B9) 100% 20 bis 50 % --

Siehe auch[Bearbeiten]