Zutat:Pastinake

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Pastinake
Pastinake
100 g frische Pastinaken enthalten:
Brennwert: 245 kJ / 57 kcal
Fett: 0,5 g
Kohlenhydrate: 12 g
Eiweiß: 1,5 g
Salz: keine Angabe
Cholesterin: 0,0 mg
Ballaststoffe: 11,6 g
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

In Mitteleuropa heimisch ist nur die formenreiche Echte Pastinake (auch Hammelmöhre, Hirschmöhre, Moorwurzel oder Welsche Petersilie ). Sie gedeiht wild auf Wiesen, an Trockenhängen und auf Feldrainen. Ein naher Verwandter ist die Petersilie.

Die auch von Haarwild und Schafen begehrten Pastinaken sind schon seit langem Bestandteil der menschlichen Ernährung. Im Römischen Reich gehörten sie zu den beliebtesten Wurzelgemüsen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren Pastinaken auch in Deutschland und in Österreich eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, wurden aber von Kartoffeln und Karotten weitgehend verdrängt. In Großbritannien, den USA, Frankreich, den Niederlanden, Skandinavien, Österreich und Ungarn dagegen sind sie bis heute als Gemüse und Würzpflanze beliebt. Besonders durch die Bio-Landwirtschaft wurde die Pastinake auch in Deutschland und Österreich wieder bekannter, ist aber weiterhin eher selten erhältlich.

Der Geschmack der vorwiegend im Winter geernteten Wurzeln ist süßlich-würzig, an Karotten und Sellerie erinnernd, ähnlich dem der Petersilienwurzel, nur milder. Sie lassen sich backen oder kochen und zu Cremesuppen und Pürees verarbeiten. Pürierte Pastinake wird als Baby-Gemüsebrei in Gläschen verkauft.

Zu den Klassikern der englischen Küche gehört Pastinakenpüree, Mashed parsnips, das ebenso wie Kartoffelpüree zubereitet wird, jedoch wesentlich aromatischer ist. Es begleitet traditionell gebratenes oder gegrilltes Fleisch.

Ihres hohen Stärkegehalts wegen wurden Pastinaken früher auch zur Herstellung von Bier und Pastinakenwein genutzt. Aus ihrem Saft lässt sich ein dickflüssiger Sirup kochen, der als Brotaufstrich und Süßmittel diente.

Die Blätter der Pastinake können, ähnlich wie Petersilie, als Würzkraut verwendet werden.

Siehe auch[Bearbeiten]