Zutat:Petersfisch

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Petersfisch
Petersfisch
(Basismenge fehlt) enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Der Petersfisch oder Heringskönig (Zeus faber, französisch Saint Pierre) ist ein Seefisch, der an den Atlantikküsten und im Mittelmeer wie auch in den südostasiatischen Gewässern häufig vorkommt. Er wird kaum gezielt gefischt, sondern ist eher Beifang und deshalb im Frischfischhandel nicht häufig anzutreffen. Petersfische werden 40 - 60 cm lang und durchschnittlich 2 kg schwer. Sie sind von Gestalt sehr flach, aber keine Plattfische, sondern sie schwimmen aufrecht. Mit dem flachen, kurzen Körper, der Rückenflosse mit den langen Stachelstrahlen, den großen Brustflossen und der stacheligen Schwanzflosse sieht der Petersfisch wie ein schlimmer Räuber aus. Er ernährt sich zwar von Kleingetier, schwimmt aber meistens gemütlich den Heringsschwärmen hinterher, woher er seinen Namen Heringskönig bekommen hat. Der Name Petersfisch beruht auf der Legende, dass der Heilige Petrus beim Fischen einst ein Geldstück verlor, das ein Fisch schluckte, und Petrus holte den Fisch aus dem Wasser und zog ihm das Geldstück aus dem Maul. Seither hat der Petersfisch auf beiden Seiten seines Körpers einen auffälligen runden Fleck, die Fingerabdrücke des Heiligen Petrus.

In der Küche gilt der Petersfisch als Delikatesse. Er hat weißes, festes und sehr wohlschmeckendes Fleisch, das gebraten, pochiert oder gedämpft werden kann. Allerdings ist nur etwa ein Drittel des Fisches als Filet verwertbar, zwei Drittel sind Karkasse (Kopf, Knochen, Innereien). Diese ist jedoch ein hochgeschätzter Bestandteil von Fischsuppen, z.B. der französischen Boulliabaisse.

Einkaufshinweis: Über die ökologische Situation des Petersfisches gibt es kaum verlässliche Daten. Er wird nicht gezielt befischt, sondern ist meist ein willkommener Beifang im Schleppnetz. Meiden sollte man junge, unreife Exemplare von weniger als 35 cm Körperlänge sowie Fische, die während der Laichzeit von Mai bis August gefangen wurden.


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