Zutat:Likaria

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Likaria
Likaria
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Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Likaria ist eine mehligkochende Kartoffelsorte. Weitere mehligkochende Sorten sind Adretta, Blauer Schwede, Aula, Freya, Irmgard und Karlena.

Likaria
Bezeichnung Eigenschaften
Wissenschaftlicher Name
Herkunft Deutschland
1. Zulassung 1986
Aussaat ab Mitte April
Standort sonnig
Blütenform keine Angaben
Reifezeit mittelfrüh
Ertrag hoch, gleichmäßig mittelgroße Knollen
Ernte ab Oktober
Erhältlich frisch Oktober bis November, dann als eingelagerte Kartoffelsorte
Knollenform oval bis langoval
Fruchtfleisch hellgelb, grobkörnig, trocken, hoher Stärkegehalt
Geschmack kräftig
Schale hellgelb bis ockerfarbig, flache Augen, genetzt bis rau
Kochtyp mehligkochend
Koch-Eigenschaften Schale springt beim Kochen leicht auf
Lagerfähigkeit sehr gut
Überlagerung keine Angaben
Resistenz resistent gegen Kartoffelkrebs, Kartoffelnematoden (Ro 1), Kartoffelschorf, Knollenfäule, Fusarium-Trockenfäule, Erwinia-Schwarzbeinigkeit, Erwinia-Naßfäule, Kartoffelviren A, M, X und Y
Verwendung Suppen, Eintöpfe, Kartoffelpüree, Klöße

Allgemeiner Hinweis zur Lagerung[Bearbeiten]

  • Kartoffeln, die nicht gewaschen, sondern mit etwas Erde eingelagert werden, sind länger lagerfähig. Das Gemüse nie im Kühlschrank, aber trocken und gut durchlüftet sowie dunkel (Licht fördert die Bildung des giftigen Solanins, das an grünen Stellen und in den Keimen zu erkennen ist.), locker bis zu einer Höhe von max. 40 cm gestapelt und frostfrei bei einer gleichmäßigen Kälte von 4-8 °C aufbewahren. Je höher die Temperatur, desto schneller keimen die Kartoffeln, was den Verlust der Substanz bewirkt. Die Inhaltsstoffe werden an den Keim abgegeben. Das Vitamin C bleibt dabei aber erhalten. Sogar nach dreimonatiger Lagerzeit enthält der Erdapfel immer noch 15 mg Vitamin C je 100 g.

Gesundheitshinweis[Bearbeiten]

  • Gesundheitsschädliches und giftiges Solanin ist in den grünen Stellen bei Kartoffeln sowie Kartoffelkeime enthalten. Beim Schälen stets alle vorhanden "Augen" sowie grüne Stellen zur Gänze entfernen!
  • Kartoffelsalat nicht länger als 24 Stunden aufbewahren. Nach dieser Zeit bilden sich schädliche Gifte aus der Kartoffel, woraus die strengen Lebensmittelvorschriften im Gastgewerbe resultieren.

Kochtipps[Bearbeiten]

  • Kartoffeln am besten immer in der Schale kochen, die Vitamine bleiben dadurch erhalten und kochen nicht aus.
  • Möglichst Kartoffeln gleicher Größe verwenden, die gleichzeitig gar sind. Sollte dies nicht gegeben sein, die großen mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  • Das Kochwasser immer leicht salzen, somit wird das Aufplatzen der Schale verhindert.
  • Den vollen Eigengeschmack geben die Knollen erst durch Beigabe von Kümmel zum Kochwasser frei.
  • Für Saucen, Suppen, Sauerkraut usw. anstatt Mehl eine geriebene, rohe Kartoffel zur Bindung verwenden, diese einfach mitkochen lassen.
  • Besonders lockeres Kartoffelpüree oder auch Kartoffelpuffer werden mit einer Prise zugefügtem Backpulver erreicht.

Allgemeines zu mehligkochenden Kartoffeln[Bearbeiten]

Sie verbinden sich gerne mit allen Arten von Flüssigkeiten. Daher nehmen sie besonders gut Soße auf und sind eine gute Beilage zu Braten. Sie eignen sich außerdem besonders für Suppen, Eintöpfe, Kartoffelpüree, Klöße, Knödel, Reibekuchen (Puffer), Kroketten und auch zum Backen in Alufolie.

Siehe auch[Bearbeiten]