Zutat:Valisa

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Valisa
Valisa
100 g Kartoffeln enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Die Kartoffelsorte Valisa ist eine Neuzüchtung, die dank der relativ guten Festigkeit nach dem Kochen besonders für Salate, Bratkartoffeln und Salzkartoffeln geeignet ist.

Valisa
Bezeichnung Eigenschaften
Wissenschaftlicher Name Solanum tuberosum
Herkunft Deutschland
1. Zulassung 1994
Aussaat Frühjahr
Standort sonnig
Blütenform keine Angaben
Reifezeit früh
Ertrag mittel bis hoch
Ernte Oktober bis April
Erhältlich frisch Anfang Oktober bis Mai, dann als eingelagerte Kartoffel
Knollenform mittelgroß bis groß, oval bis rund
Fruchtfleisch kräftig gelb
Geschmack sehr gut und kräftig Kartoffel
Schale dunkelbraun
Kochtyp vorwiegend festkochend
Koch-Eigenschaften Oberfläche zerkocht, mäßig fest bis weich, locker, mehlig und trochen. Ziemlich grob, geringer Stärkegehalt.
Lagerung sehr gut lagerfähig
Überlagerung keine Angaben
Verwendung Geeignet für Salate, Bratkartoffeln und Salzkartoffeln und Trockenkartoffeln


Allgemeiner Hinweis zur Lagerung[Quelltext bearbeiten]

  • Kartoffeln, die nicht gewaschen, sondern mit etwas Erde eingelagert werden, sind länger lagerfähig. Das Gemüse nie im Kühlschrank, aber trocken und gut durchlüftet sowie dunkel (Licht fördert die Bildung des giftigen Solanins, das an grünen Stellen und in den Keimen zu erkennen ist.), locker bis zu einer Höhe von max. 40 cm gestapelt und frostfrei bei einer gleichmäßigen Kälte von 4-8 °C aufbewahren. Je höher die Temperatur, desto schneller keimen die Kartoffeln, was den Verlust der Substanz bewirkt. Die Inhaltsstoffe werden an den Keim abgegeben. Das Vitamin C bleibt dabei aber erhalten. Sogar nach dreimonatiger Lagerzeit enthält der Erdapfel immer noch 15 mg Vitamin C je 100 g und ist im eigenen Garten auch noch erfolgreich anzupflanzen.

Gesundheitshinweis[Quelltext bearbeiten]

  • Gesundheitsschädliches und giftiges Solanin ist in den grünen Stellen bei Kartoffeln sowie Kartoffelkeime enthalten. Beim Schälen stets alle vorhanden "Augen" sowie grüne Stellen zur Gänze entfernen!
  • Kartoffelsalat nicht länger als 24 Stunden aufbewahren. Nach dieser Zeit bilden sich schädliche Gifte aus der Kartoffel, woraus die strengen Lebensmittelvorschriften im Gastgewerbe resultieren.

Kochtipps[Quelltext bearbeiten]

  • Kartoffeln am besten immer in der Schale kochen, die Vitamine bleiben dadurch erhalten und kochen nicht aus.
  • Möglichst Kartoffeln gleicher Größe verwenden, die gleichzeitig gar sind. Sollte dies nicht gegeben sein, die großen mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  • Das Kochwasser immer leicht salzen, somit wird das Aufplatzen der Schale verhindert.
  • Den vollen Eigengeschmack geben die Knollen erst durch Beigabe von Kümmel zum Kochwasser frei.
  • Für Saucen, Suppen, Sauerkraut usw. anstatt Mehl eine geriebene, rohe Kartoffel zur Bindung verwenden, diese einfach mitkochen lassen.
  • Besonders lockeres Kartoffelpüree oder auch Kartoffelpuffer werden mit einer Prise zugefügtem Backpulver erreicht.

Siehe auch[Quelltext bearbeiten]