Zutat:Sojabohnensprosse

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Sojabohnensprosse
Sojabohnensprosse
100 g Sojabohnensprossen enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden


Sojabohnensprossen sind wohl die bekanntesten aller Sprossen und werden aus der grünen Sojabohne gezogen. Die bekanntere gelbe Sojabohne, aus der das bekannte Sojamehl, Sojamilch oder Tofu hergestellt wird, ist zur Sprossenzucht nicht geeignet.

In Deutschland werden als Sojabohnensprossen oft Mungobohnensprossen verkauft, in Österreich dagegen sind beide Sprossenarten in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Shop erhältlich. Nach einer Keimzeit von 5 Tagen sind die Sojabohnensprossen bereits sehr reich an Vitamin A und C sowie an Kalzium, Phosphor und Eisen und können geerntet werden. Die Nährstoffe steigen richtig gelagert selbst im Kühlschrank noch kontinuierlich an.

Keimmethode[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

1. Tag[Bearbeiten]

  • Etwa eine Tasse grüne Sojabohnen in eine Schüssel geben und mit gefiltertem Wasser gründlich waschen.
  • Dann das Wasser abgießen und den Waschprozess noch 2 bis 3 mal wiederholen, bis Staub und leere Hülsen ausgespült worden sind.
  • Die vierfache Menge gefiltertes Wasser zu den Bohnen geben, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht quellen lassen (als Hilfe das Einweichwasser beobachten. Haben sich Blasen auf der Oberfläche gebildet, haben die Bohnen bzw. Samen Energie freigesetzt und der Keimprozess hat begonnen.

2. Tag[Bearbeiten]

  • Das Volumen der Sojabohnen hat sich verdoppelt und wird nun in ein großes Einweckglas (Inhalt etwa 1,5 bis 2 Liter) gefüllt.
  • Mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken und das Tuch fixieren.
  • Dann das Glas umdrehen und in leichte Schräglage bringen, damit überschüssiges Wasser ablaufen und die Luft zirkulieren kann.
  • Am Abend die Sojabohnen mit warmem Wasser etwa 3 cm hoch übergießen und 10 Minuten quellen lassen.
  • Ist die Schale der Sojabohnen gut aufgesprengt, schwimmen die Hülsen an der Oberfläche und sollten herausgefischt werden.
  • Dann das Wasser abgießen, mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken, das Tuch fixieren, das Glas umdrehen, in leichte Schräglage bringen und die Sojabohnen ruhen lassen.

3. Tag[Bearbeiten]

  • Am dritten Tag haben auch die restlichen Bohnen ihre Schale verloren.
  • Wie am Vorabend morgens und abends, also zwei mal täglich, mit warmem Wasser etwa 3 cm hoch übergießen und 10 Minuten quellen lassen.
  • Die Schalen schwimmen wieder an der Oberfläche und sollten herausgefischt werden.
  • Dann das Wasser abgießen, mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken, das Tuch fixieren, das Glas umdrehen, in leichte Schräglage bringen und ruhen lassen.

4., 5., 6., 7. Tag[Bearbeiten]

  • Die anfallenden Arbeiten werden täglich weniger.
  • Das Wachstum sollte beobachtet und täglich verkostet werden. Sollte komischer Geruch oder Fäulnis aufkommen, die Sprossen gut waschen und in eine breite Schüssel gießen (somit können die Bohnen/Samen frei atmen).
  • Dann nochmals mit kaltem Wasser spülen und wieder in das Einweckglas füllen.
  • Wie bereits bekannt mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken, das Tuch fixieren, das Glas umdrehen, in leichte Schräglage bringen und erneut weiter keimen lassen.
  • Das Waschen wann immer nötig wieder holen.

Lagerung[Bearbeiten]

  • Ab dem 5. Tag können, spätestens am 7 Tag sollten die Sojabohnensprossen geerntet werden.
  • Diese dann ernten, in eine Glasschüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken.
  • Die Sprossen dann vor dem Verzehr etwa 2 Stunden in die Sonne stellen.
  • Übrige Sprossen in ein Glas oder Plastikbox füllen, abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  • Die Sprossen keimen sogar auch im Kühlschrank weiter, verlieren aber nach spätestens 12 Tagen ab Anzuchtbeginn an Nahrungsenergie und sollten verzehrt werden (Prüfen, ob die Sprossen noch nicht mit Schimmel befallen sind).
  • Der Vitamin C Gehalt hingegen steigt selbst in den letzten Tagen noch leicht an.

Geschmack[Bearbeiten]

  • ...

Verwendung[Bearbeiten]

Tipp[Bearbeiten]

  • Das Einweichwasser enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe und Würzkraft. Es lässt sich zum einen als Basis für Eintöpfe, Suppen oder Saucen verwenden, pur trinken oder zum Gießen von Pflanzen verwenden.

Siehe auch[Bearbeiten]