Zutat:Paprika

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Paprika
Paprika
100 g Paprika enthalten:
Brennwert: 84 kJ / 20 kcal
Fett: 0,3 g
Kohlenhydrate: 2,9 g
Eiweiß: 1,2 g
Salz: keine Angabe
Cholesterin: 0 mg
Ballaststoffe: 3,6 g
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Mit dem Begriff (der oder die) Paprika wird sowohl die Frucht der Pflanze als auch das aus der getrockneten Frucht hergestellte Gewürz bezeichnet.

Allgemeines[Bearbeiten]

Obwohl die Frucht umgangssprachlich und kulinarisch meist als Schote bezeichnet wird, handelt es sich botanisch gesehen aber um eine Beere. Die Früchte sind sehr formen- und farbenreich. Von schmal-zylindrisch bis kugelig gibt es viele Erscheinungsbilder. Unterschiedlich ist auch die Form der Spitze der Frucht – von kegelförmig zugespitzt über abgerundet bis hin zu von mehreren Rundungen eingekerbten Vertiefungen reicht die Vielfalt.

Abhängig von der Sorte und den äußeren Bedingungen sind Paprikas in 50 bis 120 Tagen nach der Blütenbestäubung ausgereift. Reife Früchte können die Farbtöne rot, orange, gelb, braun oder auch weiß annehmen. Grüne, violette oder schwarze Früchte sind immer unreif, einige Sorten reifen über mehrere Farbstadien, z. B. von grün über gelb zu rot.

Paprika als Frucht[Bearbeiten]

Die Paprikafrüchte sind in der Küche vielseitig verwendbar, z. B. in Salaten, Gemüse- oder Fleischgerichten. Die scharfen Sorten werden bevorzugt in der mexikanischen, südamerikanischen, aber auch in der asiatischen und mediterranen Küche verwendet. Mildere Sorten werden gerne in der zentraleuropäischen Küche genutzt. Noch relativ neu für die europäische Küche ist die Kombination von Chili und Schokolade.

Vor allem die vollausgereifte rote Paprika schmeckt fruchtig süß und ist übervoll mit Vitamin C. Eine Schote enthält etwa dreimal so viel Vitamin C wie eine kleine Apfelsine. In 100 g roten Paprikaschoten sind etwa 300 mg Ascorbinsäure, dreimal so viel, wie man täglich braucht.

Paprika hat einige Synonyme (siehe auch Liste der Synonyme), die sich teilweise auch überschneiden:

  • Gemüsepaprika (z. B. in Österreich)
  • Peperoni (Schweiz und Südtirol, Italien)
  • Pfefferoni (Österreich)
  • Peperoncini (Schweiz und Südtirol)
  • Chili, eine scharfe Paprika-Unterart
  • Spanischer Pfeffer
  • Roter Pfeffer
  • Cayenne-Pfeffer
  • Ungarische(r) Kirschpaprika
  • Pimientos de piquillo (kleine eingelegte milde Paprika in Gläsern oder Dosen in Spanien und auf den Kanarischen Inseln)

Paprika als Gewürz[Bearbeiten]

Werden die Früchte getrocknet und gemahlen, entsteht je nach verwendeter Frucht ein süßliches bis scharfes Paprikapulver, das vielen Gerichten erst ihren unverwechselbaren Geschmack gibt.

Folgende Sorten lassen sich unterscheiden:

Paprikazubereitungen[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]