Zutat:Guter Heinrich

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Guter Heinrich
Guter Heinrich
100 g Guter Heinrich enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Der Gute Heinrich ist eine auf der roten Liste der bedrohten Wildpflanzen stehende Pflanze und sollte daher im eigenen Garten, zusammen mit Brennnesseln angepflanzt werden.

Der Gute Heinrich hat als Wildgemüse in der Küche zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die mild-herben Blätter der jungen, noch blütenlosen Pflanzen werden wie Spinat verwendet, ältere Blätter sind allerdings bitter. Etwa 12 cm lange Triebe werden wie Spargel zubereitet. Im Balkan stellt man aus den zerstoßenen Rhizomen ein wie Erdnussbutter schmeckendes Konfekt her. Die Blüten kann man ähnlich wie Brokkoli dünsten.

Die gemahlenen Samen können als Mehlzusatz, beispielsweise zum Brotbacken, dienen. Es wird empfohlen, sie vor dem Verzehr über Nacht einzuweichen und gründlich abzuspülen, um die Saponine zu entfernen.

Die Pflanze enthält Eisen und Vitamin C, aber auch Saponine und Oxalsäure. Sie war früher arzneilich gegen Hauterkrankungen im Einsatz. Auch gegen Wurminfektionen wurde sie verwendet (Anthelminthikum). Die Samen gelten als ein schwaches Abführmittel.

Siehe auch[Bearbeiten]