Zutat:Fischbacher Grubenkraut

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Fischbacher Grubenkraut
Fischbacher Grubenkraut
100 g Fischbacher Grubenkraut enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: keine Angabe
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Salz: keine Angabe
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die auf diese Zutat verweisen.

Das Fischbacher Grubenkraut ist ein altes traditionelles aus der österreichischen Region Fischbacher Alpen in der Steiermark stammendes Kraut, welches über Jahrhunderte in den Fischbacher Alpen das Wintergemüse schlechthin war. Bis Ende der 70er wurde es so gut wie in jedem regionalen Bauernhof hergestellt und über den Winter gelagert. Dann war das Grubenkraut lange vergessen, wurde aber vor einigen Jahren wieder entdeckt und feiert in den Fischbacher Alpen heute wieder sein dasein.

Aus alter Tradition wird das Grubenkraut mit reichlich Speck eingebrüht. In Handarbeit werden dafür von den Bäuerinnen und Bauern ganze Krautköpfe direkt bei der Ernte über offenem Feuer in einem Eisenkessel blanchiert. Dann werden diese an der Sonne getrocknet, wodurch diese ausbleichen und weiß werden. Nach diesem Vorgang werden die ganzen Köpfe in eine große Steingrube geschichtet. Die eingeschichteten Krautköpfe werden dann mit losen, beim Blanchieren abgefallenen Krautblättern bedeckt und als Abdeckung mit einem Leintuch bedeckt. Zur Isolation wird das eingeschichtet Kraut mit einer dicken Schicht Stroh bedeckt und die Grube mit einem Holzdeckel abgedeckt.

So eingepackt verweilen die gebleichten, weißen Krautköpfe während des Winters in dieser tiefen Steingrube, bevor sie ihre Besonderheit preisgeben: Den angenehmen Krautgeruch

Nach der Herstellung im Frühjahr traditionell zubereitet eine deftige und schmackhafte Beilage, die wie in alten Tagen üblich, mit reichlich Schweineschmalz zubereitet wird und erst so den typisch deftigen Geschmack erhält.

Siehe auch[Bearbeiten]