Zubereitung:Espressomaschine

aus dem Koch-Wiki (kochwiki.org)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Rezepte, die dieses Küchengerät verwenden
Eine Espressokanne

Ein Espresso ist nicht so einfach herzustellen, wie ein Kaffee, den man einfach mit kochendem Wasser und einem Filter (auch der ist gar nicht unbedingt nötig) aufbrühen kann. Um die kleine Köstlichkeit herzustellen, benötigt man eine Espressomaschine, weil das kochende Wasser mit Druck durch das feine Kaffeepulver gepresst wird. Dabei reicht die Skala von der guten alten Espressokannen, die in Italien immer noch sehr bekannt ist bis zu den modernen, teils auch für den kleinen Haushalt geschaffenen Maschinen. Die Espressokannen haben allerdings im deutschsprachigen Raum einen irreführenden Namen, da man mit ihnen mangels des nötigen Brühdrucks keinen Espresso herstellen kann. Sie haben auch keine eigene Hitzeerzeugung, sondern müssen auf den Herd gestellt werden. Unten befindet sich der Tank für das Wasser, der mit der Unterseite auf den Herd gestellt wird. Das Wasser wird zum Kochen gebracht, und der sich entwickelnde Druck presst das Wasser nach ober durch eine Röhre durch den in der Mitte befindlichen Kaffee gepresst wird. Auf den Tank wird die Kanne geschraubt, in der der Kaffee aufgefangen wird. Ihm fehlt allerdings die für einen echten Espresso typische Crema, der dünne Kaffeeschaum, der sich nur unter hohem Druck in einer Espressomaschine bildet.

Eine moderne Lösung sind die Kapsel-Kaffeemaschinen, die seit Ende der 1990er Jahre erhältlich sind. Diese Maschinen nehmen kleine Kapseln auf, die mit einer vorportionierten Menge Kaffeepulvers für 1 Portion gefüllt sind. Der englische Ausdruck für diese Kapseln ist Pads = Kissen, Polster. Unter Druck wird heißes Wasser durch diese Kapseln gegeben, um Kaffee, Cappuccino oder „echten“ Espresso zuzubereiten. Mit einem Schaltknopf oder einer Taste wird die benötigte Flüssigkeitsmenge eingestellt.

Professionelle Kaffeemaschinen, die ebenfalls mehrere Kaffegetränkarten herstellen können, sind für die Benutzung in Cafés, Gaststätten u.ä gedacht, in denen täglich große Getränkemengen benötigt werden. Diese Maschinen sind ihrer Größe, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit entsprechend teuer und in ihrer Preiskategorie und ihrem Platzbedarf für den Privathaushalt eher nicht gedacht. Hinzu kommen Folgekosten, etwa für die Wartung und Reparaturen.