Wein:Spriten

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Sherry

Unter Spriten versteht man die Zugabe von Alkohol ("Sprit") zum gärenden Wein, damit der Gärungsprozess abgebrochen wird. Das führt wiederum dazu, dass kein Zucker mehr vergoren wird und der Wein eine größere Süße behält. Der Zeitpunkt der Zugabe bestimmt die Süße des Weines. Je später er dazu gegeben wird, desto trockener wird der Wein. Daher gibt es zum Beispiel bei Sherry durchaus trockene Sorten. Verschiedene Anbieter bieten sogar ihren Sherry in drei verschiedenen Süßestufen an. Der Süße heißt Amontillado, der mittelsüße wird meist medium genannt und der trockene dry.

Bekannte Weine, bei denen diese Technik angewendet wird sind Sherry, Madeira oder Portwein.

Die Technik ist schon ziemlich alt. Man glaubt, es war vor über 300 Jahren, als diese Technik erfunden wurde. Sie hatte allerdings damals denn Sinn, den Wein haltbarer zu machen. Welche Prozesse man damit außerdem in Gang setzte, war noch unbekannt.

Siehe auch[Bearbeiten]