Wein:Côtes-de-Provence

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Côtes-de-Provence
Côtes-de-Provence
Rezepte, die auf diesen Wein verweisen


Das Weinanbaugebiet Côtes de Provence liegt im Süden Frankreichs in der Provence, die auch namensgebend ist. Im Westen schließen sich an der Mittelmeerküste der Weinanbaubereich Bandol und im Landesinneren das Weinanbaugebiet Coteaux Varois en Provence an. Im Süden wird das Weinanbaugebiet durch die Mittelmeerküste, die Cote d’Azur, begrenzt. Die Weine aus der Region haben eine Appellation d'origine contrôlée (AOC). Dieses Siegel darf die Region seit 1977 tragen. Die Appellation umfasst rund 20.000 Hektar.

Durch die Größe des Weinanbaugebietes und die unterschiedlichen Beschaffenheiten des Bodens werden hier verschiedene Weine ausgebaut. Von einfachen, schlichten bis zu hochklassigen Weinen. Dabei werden sowohl grüne, als auch blaue Trauben angebaut. Dabei gibt es hier eine ganze Reihe junger, ehrgeiziger Winzer, die um Qualität bemüht sind und die besten Weine des Weinanbaugebietes herstellen.

Das Klima ist hier mediterran. Lange heiße Sommer wechseln sich mit spät einsetzenden Wintern mit reichlich Niederschlägen ab. Die Böden sind äußerst unterschiedlich. So haben die Weine der verschiedenen Teile des Weinanbaugebietes Côtes de Provence auch unterschiedliche Charaktere.

Die Weine, die hier hergestellt werden, sind nicht sortenrein. Es handelt sich um Verschnitte verschiedener Rebsorten. Beim Rotwein muss der Wein aus mindestens zwei Rebsorten verschnitten sein. Der Anteil einer einzigen dieser Hauptsorten darf nicht höher als 90 Prozent sein. Neben den fünf Hauptsorten Cinsault, Grenache, Mourvèdre, Syrah und Tibouren sind zusätzlich noch Nebensorten zugelassen, die mit den Hauptsorten verschnitten werden dürfen. Das lässt Spielraum für Experimente, die die jungen Winzer auch durchführen. Gerne wird Cabernet-Sauvignon oder Merlot eingesetzt.

Für den Weißwein sind die Rebsorten Clairette Blanche, Sémillon, Ugni Blanc und Vermentino zugelassen.

Siehe auch[Bearbeiten]