Spiegeleier mit Spinat und Salzkartoffeln

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Spiegeleier mit Spinat und Salzkartoffeln
Spiegeleier mit Spinat und Salzkartoffeln
Zutatenmenge für: 2 Personen
Zeitbedarf: 45 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht
Die Zutaten

Wer dieses Gericht als Kind nicht mochte, wird den Geschmack im Erwachsenenalter sehr mögen: Beim Spiegelei mit Salzkartoffeln und Spinat wird der Spinat noch etwas aufgepeppt, damit er auch gleich etwas Sauce ergibt. Es ist ein einfaches Gericht für den Alltag, man benötigt nicht sehr lange, trotzdem ist alles frisch und natürlich.

Zutaten[Bearbeiten]

Hinweise für Anfänger[Bearbeiten]

  • Eier: Aus verschiedenen Gründen empfiehlt es sich, Bio-Eier zu kaufen, zumindest solche, deren Kennzeichnung mit "0" beginnt. (Siehe Hinweise zum Produkt Ei).
  • Spinat: Bitte die Einkaufshinweise zum Spinat beachten!
  • Kartoffeln: Bitte die Hinweise zur Kartoffel beachten.
  • Zwiebel oder Schalotten: Schalotten sind schmackhafter. Bitte die Hinweise zur Schalotte beachten!
  • Pfeffer: Bitte die Hinweise zu Pfeffer beachten!
  • Salz: Besser ist Meersalz, es ist würziger. Bitte auch hier die Hinweise auf der Zutatenseite beachten!
  • Crème fraîche: Bitte die Erläuterungen auf der Zutatenseite beachten!
  • Butter: Man kann auch Öl oder Margarine nehmen, doch Butter transportiert mehr Geschmack und ist entgegen vieler Meinungen bei gewissenhaftem Einsatz nicht ungesünder als Öl.

Kochgeschirr[Bearbeiten]

  • 1 scharfes Kochmesser
  • 1 Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff
  • 1 beschichteter Topf Der Topf ist für den Spinat. zunächst werden die Zwiebeln in diesem Topf angedünstet, deswegen sollte er beschichtet sein. Dann geht das leichter.
  • 1 Topf für die Kartoffeln.
  • 2 Servierschüsseln für die Kartoffeln und den Spinat.
  • 1 Knoblauchpresse, besser wäre es, den Knoblauch zu hacken
  • 1 beschichtete Pfanne für die Spiegeleier.
  • 1 Pfannenwender aus Plastik, auch um die Beschichtung der Pfanne nicht zu zerstören. Nur um die Spiegeleier aus der Pfanne zu holen.
  • 1 Kochlöffel aus Holz oder Plastik um die Beschichtungen nicht zu zerstören.
  • 1 Muskat- oder Küchenreibe

Zubereitung[Bearbeiten]

Die Salzkartoffeln[Bearbeiten]

  • Bitte beachten: Salzkartoffeln zubereiten
  • In den Topf für die Kartoffeln Salzwasser geben.
  • Die Kartoffeln schälen. Alle schwarzen Teile der Kartoffel dabei abschneiden.
  • Die Kartoffeln in Stücke schneiden, nicht zu klein, 5 cm können sie schon haben. Die Stücke sofort in das Salzwasser geben, dann bleiben sie frisch.
  • Die kalten Kartoffeln auf den Herd stellen und zum kochen bringen.
  • Sie müssen ungefähr 20 Minuten kochen, bis sie fertig sind. Der Test, ob sie gar sind, ist recht einfach: Man nimmt ein kleines, dünnes Messer und sticht in die Kartoffel. Solange es einen großen Widerstand beim Einstechen gibt, ist die Kartoffel nicht gar.
  • Sind die Kartoffeln gar, dann gießt man das Wasser ab.
  • Danach gibt man den Topf wieder auf den Herd und lässt das restliche Wasser verdampfen.
  • Dabei sollte man die Kartoffeln öfter durchschütteln, dann brennen sie nicht an.
Der fertige Spinat

Der Spinat[Bearbeiten]

  • Die Zwiebel pellen und würfeln.
  • Butter in einem beschichteten Topf erhitzen. Sie braucht nicht zu heiß zu sein, da nicht gebraten werden soll.
  • Die Zwiebel in den Topf geben und unter ständigen rühren glasig dünsten.
  • Den Spinat dazu geben und heiß werden lassen.
  • Dabei immer wieder umrühren.
  • So viel Crème fraîche dazu geben, dass der Spinat etwas weiße Farbe bekommt.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spiegelei[Bearbeiten]

  • Butter in der Pfanne erhitzen. Wenn zu der Butter ganz wenig Öl gegeben wird, erhöht sich die ihre Hitzebeständigkeit, und sie wird beim Erhitzen und Braten nicht schwarz und brennt nicht an.
  • Jetzt ist zu entscheiden, wie die Spiegeleier werden sollen:
  • Weiche Spiegeleier:
    • Man erhitzt die Butter nur sehr mäßig, die Butter darf kaum Blasen werfen.
    • Man schlägt die Eier mit einem Messer oder am Pfannenrand an und gibt sie in die Pfanne, ohne das Eigelb zu beschädigen.
    • Die Eier stocken (das Eiklar gerinnt zu Eiweiß) langsam, haben eine Konsistenz wie ein gekochtes Ei.
    • Wenn das ganze Eiweiß fest ist, ist es fertig.
  • Feste Spiegeleier:
    • Der Pfanne mehr Hitze geben.
    • Die Butter sollte Blasen werfen, bevor man die Eier hinein gibt.
    • Die Eier braten in der Pfanne.
    • Die Eier entwickeln an der Unterseite etwas Farbe, sie erhalten braune Ränder, und man hat schöne Röstaromen. Sie sind in der Konsistenz etwas härter.
    • Man sollte darauf achten, dass das Eigelb nicht komplett stockt (also hart wird).
    • Die Eier mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Im Handel kann man Ringe, Herzen oder verschiedene Figuren aus Metall, besser Qualität aus Edelstahl erwerben. Die legt man in die Pfanne mit der heißen Butter. In die Ringe schlägt man die Eier und man hat einen schönen Effekt. Die Ringe lassen sich durch einen Verschluß öffnen und man hat kreisrunde Spiegeleier.
  • Zu den Zwiebeln kann man beim Andünsten auch noch eine Zehe frischen Knoblauchs geben. Die Zehe pellen und fein würfeln oder durch die Knoblauchpresse zu den Zwiebeln geben.