Soleier

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Soleier
Soleier
Zutatenmenge für: 12 Portionen
Zeitbedarf: Zubereitung: 30 Minuten + Ruhezeit: 24 Stunden
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht
Eingelegte Soleier

Soleier sind in eine Salzlake eingelegte, hartgekochte Eier, die dadurch den Salzgeschmack der Sole annehmen und länger haltbar sind als normale, gekochte Eier. Sie standen früher häufig in Kneipen auf dem Tresen und wurden gerne zum Bier genossen.

Zu Ostern werden sie in verschiedenen Regionen Deutschlands traditionell gerne gegessen. Sich mit einer großen Familie am Tisch um die Gewürze zu "streiten", macht viel Spaß ("Wer hat das Maggi!? Wo ist der Senf!?"). Das mühsam und individuell bereitete Solei einmal im Jahr ist eine echte Delikatesse!

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Die Eier in 10 Minuten hart kochen.
  • Das Wasser erhitzen und das Salz darin auflösen.
  • Die Eier etwas anknacksen, aber nicht pellen und in das verschließbare Gefäß geben.
  • Die Salzlake darüber geben, verschließen und mindestens 24 Stunden ziehen lassen, besser 1 Woche.

Galerie[Bearbeiten]

Beilagen[Bearbeiten]

Hinweise[Bearbeiten]

  • Die Soleier werden gepellt, der Länge nach halbiert und das Eigelb vorsichtig herausgenommen.
  • Dann werden Essig, Würze und Öl in das Ei gegeben, gepfeffert und das Eigelb wieder hineingelegt.
  • Zum Schluss nach Belieben Senf und Ketchup auf die Eierhälften geben und diese in einem in den Mund stecken.
  • Dazu trinkt man ein kühles Bier Achtung, kann Alkohol oder Spuren von Alkohol enthalten! und in manchen Regionen auch einen Korn Achtung, kann Alkohol oder Spuren von Alkohol enthalten!.
  • Die Eier halten sich in der Lake ca. 14 Tage (meist werden sie aber nicht so alt).

Varianten[Bearbeiten]

  • Ostereier nach Schankstuben-Art
  • Soleier im Kräutersud
  • Häufig werden in die Sole noch verschiedene Kräuter und Gewürze gegeben.
  • In der Zubereitung kann man kreativ werden: Falls zuviel Würze im Ei ist, kann man das Eigelb auch kunstvoll auf die spitze Seite des Eiweiß legen, oder umgedreht in die Kuhle legen (siehe Fotos).