Pasta mit Sugo

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Pasta mit Sugo
Pasta mit Sugo
Zutatenmenge für: 2–10 Personen
Zeitbedarf: 30 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Das Sugo ist eine sehr vielfältig zusammenrührbare Sache. Das exakte Rezept für das Gericht anzugeben, fällt diesmal schwer, da es sehr flexibel und skalierbar ist. Im Video reicht die Soße gut und gern für 6 Leute mit gutem Hunger. Die Reste – wir waren zu Dritt beim Dreh – lagern zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels im Tiefkühler. In diesem Zusammenhang entstand übrigens mal die Grundidee für das Rezept: Zu viel eingekauftes Gemüse, das anderweitig nicht verarbeitet werden kann, nicht wegschmeißen zu müssen, sondern irgendwie einzulagern.

Die Basis bilden Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Tomatenmark (um die Aromaarmut der Tomaten auszugleichen) und die Gewürze Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamico-Essig und Kräuter, hier meist Basilikum. Wer ein hinreichend kleines Kochgefäß hat, kann das Rezept mit einer Schalotte (oder einer kleinen Zwiebel), einer Handvoll Cocktail-Tomaten, einer roten Paprika und etwas Tomatenmark für eine Person zubereiten. Wenn die Tomaten zum Beispiel im Winter wenig Aroma bieten, kann man sie ganz oder teilweise durch Dosentomaten ersetzen.

Wesentliche Ausrüstungsgegenstände sind neben den hinreichend zahlreichen Tiefkühlbehältern auch ein guter Pürierstab. Der erspart das Pellen von Paprika und Tomaten für die Soße. In der können übrigens auch andere Gemüse verarbeitet werden: Zucchini, Gurke, Stangen- oder Knollensellerie, Aubergine, … Bei ungeschickter Farbwahl leidet das Aussehen der Soße ein wenig. Deshalb sollte beispielsweise die Gurke vor der Verwendung teilweise oder ganz geschält werden.

Zutaten[Bearbeiten]

Sugo[Bearbeiten]

Pasta (pro Person)[Bearbeiten]

weitere Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Die Zwiebeln hacken (muss nicht sehr fein sein).
  • Die Tomaten gut waschen, trocken tupfen, den Stielansatz entfernen und in Achtel schneiden und mit der Schale in kleine Würfel schneiden.
  • Den Paprika gut waschen, trocken tupfen, halbieren, von Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Karotten schälen, den Stielansatz entfernen und in grobe Stücke schneiden.
  • Das Gemüse mit intensiven Grünfarben in der Schale für die Optik des Endproduktes ganz oder teilweise schälen und würfeln.
  • Die Chilischote fein hacken.
  • Etwas Öl in einen heißen Topf geben, erhitzen und die Zwiebeln leicht goldbraun anschwitzen.
  • Die Gemüsewürfel sowie das Tomatenmark und eine Prise Zucker zugeben und unter Rühren ein wenig anrösten.
  • Das Gemüse mit Salz, Pfeffer, dem gehackten Chili und etwas Paprikapulver würzen und mit etwas Balsamicoessig ablöschen.
  • Den Topf mit dem Deckel verschließen, und das Gemüse für einige Minuten dünsten lassen.
  • Dann die Dosentomaten zugeben und das Sugo für einige Minuten köcheln.
  • In der Zwischenzeit die Kartoffel schälen und in feine Würfel schneiden.
  • Die rohen Kartoffelwürfel zur Sauce geben und das Sugo mit dem Pürierstab cremig pürieren (wenn das Sugo zu pastös wird, ggf. etwas Wasser, Gemüsebrühe, Tomatensaft oder Gemüsesaft hinzu geben)
  • Dann die Kräuter waschen, gut trocken schütteln und fein hacken.
  • Die Kräuter unter das Sugo rühren und die Sauce nochmals abschmecken
  • Das Sugo kurz unter rühren durchkochen und dann zugedeckt warm halten.
  • In einem großem, breitem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringe (je 100 g getrockneten Nudeln ein l Wasser verwenden, 8 g Salz zugeben und brodelnd aufkochen lassen).
  • Die Pasta zugeben und leicht wallend al dente kochen (siehe auch Kochen von Pasta).
  • Die Pasta abgießen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.
  • Das Sugo darauf geben und je nach Geschmack mit etwas frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren.

Anmerkung[Bearbeiten]

  • Stellt man eine eher kleinere Menge der Soße her, die auch in einer Pfanne Platz haben könnte, kann man das auch versuchen.
  • Dann kommen die Teigwaren natürlich gleich aus dem Kochtopf in das Sugo in der Pfanne, werden nochmal durchgeschwenkt und dann auf dem Teller angerichtet (Variante).

Tipp[Bearbeiten]

  • Nudeln ja nie mit kaltem Wasser abschrecken. Dadurch wird der wichtige Kleber auf der Oberfläche abgeschwemmt und die Nudel kann die Sauce nicht mehr richtig aufnehmen. Sollen Nudeln auskühlen, diese am besten auf einem Blech verteilen und mit Olivenöl (schützt vor dem Austrocknen) beträufeln.

Getränketipp[Bearbeiten]

  • Ein gutes Glas trockenen Rotwein Achtung, kann Alkohol oder Spuren von Alkohol enthalten! (optional)

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]