Nonnenvotten

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Nonnenvotten
Nonnenvotten
Zutatenmenge für: 24 Stück
Zeitbedarf: 90 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Nonnenvot ist ein limburger Backwerk in der Form einer Schleife mit Knoten. Das Gebäck kommt ursprünglich aus Sittard und wird traditionell zu Karneval oder Neujahr gegessen. Der Name des Gebäcks ist schon sehr alt, denn 1676 wurde es bereits den französischen Befehlshabern, die die Stadt einnehmen wollten, angeboten. Für die Herkunft des Namens gibt es mehrere Erklärungen. Hier wird es näher erklärt. Unter ähnlichem Namen gibt es in anderen Regionen der Welt übrigens ähnliche Backwerke in anderer Form.

Zutaten[Bearbeiten]

Ausbackfett[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Das Mehl in eine Schüssel sieben und das Salz zufügen.
  • Die Milch lauwarm erhitzen und die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen.
  • Eine Mulde in das Mehl machen und das Hefegemisch hinein gießen.
  • Die Butter schmelzen und unter das Hefegemisch geben.
  • Die beiden Eier hinein geben und den Zucker zufügen.
  • Unter allmählichem Zugießen der Milch von der Mulde ausgehend einen geschmeidigen Teig daraus kneten.
  • Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und 1 Stunde an einem dunklen und warmen Ort aufgehen lassen.
  • Anschließend noch einmal ordentlich durchkneten.
  • Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen.
  • 24 Streifen aus dem Teig schneiden.
  • Aus jedem Streifen eine Schleife mit Knoten formen.
  • Den Teig nochmals 15 Minuten gehen lassen.
  • In der Fritteuse das Pflanzenöl auf 160 °C erhitzen, die Nonnenvotten vorsichtig hinein gleiten lassen und an beiden Seiten goldbraun ausbacken.
  • Die Nonnenvotten anschließend aus dem Fett nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Kristallzucker bestreuen.
  • Warm oder kalt servieren.

Varianten[Bearbeiten]

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