Luilakbollen

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Luilakbollen
Luilakbollen
Zutatenmenge für: 10 Stück
Zeitbedarf: 30 Minuten + 90 Minuten Warten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht
Luilakbollen sind weihe mit Rübenkraut bestrichene süße Hefebeötchen, die zum Luilak-Fest gebacken werden. Das Fest ist im Norden der niederländischen Region Hollamd (zwischen Teyel und Delft) verbreitet und wird am Samstag vor Pfingsten gefeiert.

Luilak heißt im Deutschen soviel wie "Faulpelz", das Fest entspringt einem west-friesischen. heidnischen Brauch. Dieser beinhaltet das Wecken der lieben Mitmenschen durch die Jugend, indem diese ab ca. 4 Uhr morgens mit höchst nervenaufreibendem Lärm durch die Straßen zieht. Der letzte Aufsteher muss die anderen zu den warmen, süßen Luilakbollen eomladen.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
  • Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben.
  • Die Milch ein wenig erhitzen, sodass sie lauwarm wird.
  • Due Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen.
  • Die Butter in einem Pfännchen zerlassen. Anschließend abkühlen lassen.
  • In das Mehl eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe und die zerlassene Butter hineingießen.
  • Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  • Diesen mit einem feuchten Tuch 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die Rosinen und Sultaninen waschen und gründlich austropfen lassen.
  • Dann die Rosinen und Sultaninen durch den aufgegangenen Teig kneten und aus dem Teig 10 runde Brötchen formen.
  • Das Backblech mit Butter einfetten und die Brötchen darauf legen. Dabei die Brötchen etwas andrücken.
  • Jedes Brötchen mit einer Schere in gleichem Abstand viermal einschneiden.
  • Dann die Brötchen weitere 30 Minuten gehen lassen.
  • Das Ei aufschlagen, verquirlen und die Oberseite der Brötchen damit bestreichen.
  • Die Brötchen bei 220 °C in 15 Minuten gar und braun backen.

Servieren[Bearbeiten]

  • Die Luilakbollen warm, duck mit Butter bestrichen und mit braunem Zucker bestreut servieren.

Beilagen[Bearbeiten]

  • Butter, Rübenkraut und/oder brauner Zucker

Varianten[Bearbeiten]

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