Löwenzahngelee

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Löwenzahngelee
Löwenzahngelee
Zutatenmenge für: ca. 5 Gläser
Zeitbedarf: Zubereitung: 1 Stunde + Blanchierzeit: ca. 6 Minuten + Kochzeit: 3–5 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Dieses Rezept bekam der Autor aus dem französischen Jura von einer Bäuerin.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Die Gläser und Deckel heiß abspülen, klar nachspülen und umgedreht auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  • Grüne Hüllblätter von den Löwenzahnblüten entfernen, Blütenkörbchen teilen und die Blüten herausstreifen.
  • Die Blüten ca. 6 Minuten in kochendem Wasser auskochen lassen.
  • Eine Zitrone mit einer Zitruspresse auspressen.
  • Nach der Kochzeit, ein Küchenhandtuch über eine große Schüssel legen, daß alle Ecken über den Schüsselrand herausragen.
  • Die Früchte daraufgeben, das Küchenhandtuch anheben (die Ecken mit einem Bindfaden befestigen) und den Saft auffangen.
  • Das gebundene Tuch über die Schüssel heben und befestigen.
  • Nachdem die Masse leicht erkaltet ist, das Tuch nicht zu fest auswringen.
  • Den Saft mit dem Gelierzucker in einen Topf geben.
  • Diese Flüssigkeit auf den Herd stellen und zügig aufkochen lassen.
  • Sobald dieses Gelee andickt (nach ca. 3 – 4 Minuten), den dabei aufsteigenden Schaum mehrmals mit einer Schöpfkelle abschöpfen, testen ob dieses Gelee den Geliertest besteht, d.h. ein wenig Gelee auf eine Untertasse geben, schräg stellen und nachschauen ob dieses Gelee ganz zäh nach unten abläuft, wie zähflüssige Lava.
  • Sobald dies der Fall ist, den Topf vom Feuer nehmen.
  • Dieses Gelee noch heiß in die vorbereiteten Gläser abfüllen (randvoll).
  • Die Gläser verschließen und für ca. 30 Minuten auf einem Küchentuch auf den Kopf stellen.
  • Nach dem Abkühlen die Gläser verstauen.

Haltbarkeit[Bearbeiten]

  • Dunkel und kühl lagern, so bleibt das Gelee ca. 1–2 Jahre haltbar-.
  • Nach dem Öffnen des Glases und nach Gebrauch, dieses (verschlossen) sofort wieder in den Eisschrank geben (Gefahr der Gärung).

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Statt Gelierzucker normalen Kristallzucker, dann bezeichnet man es als Löwenzahnhonig (hat mit echtem Honig aber nichts zu tun).
  • Ein Lorbeerblatt zum aromatisieren bei der Herstellung zufügen (wird später entfernt).
  • Die Zitrone durch eine Limette ersetzen.
  • Löwenzahnhonig schnelle Variante: Die gereinigten Blütenköpfe mit Zucker ansetzen und über Nacht ziehen lassen, mit Wasser und Zitronensaft auffüllen und in einem geigneten Gefäß in der Mikrowelle einmal aufkochen lassen (ständig beobachten, es kocht schnell auf - also Vorsicht!). Nochmals über Nacht ziehen lassen und ein zweites Mal aufkochen, noch heiß durch ein Sieb in sterile Gläser abfüllen. Ist der "Honig" zu flüssig, mehr Zucker zusetzen.