Kichererbsen-Pfannkuchen

aus dem Koch-Wiki (kochwiki.org)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Kichererbsen-Pfannkuchen
Kichererbsen-Pfannkuchen
Zutatenmenge für: 4 Personen
Zeitbedarf: 45 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht
Kichererbsen-Pfannkuchen (lateinisch: Cecina) ist ein Rezept aus der antiken römischen Küche für einen aus Kichererbsenmehl hergestellten Pfannkuchen oder Fladen.

Noch heute sind Cecina in Italien, vor allem in der Toskana, bekannt. Sie gleichen von ihrer Form her denen auf Wandmalereien in Pompeii.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Das Mehl in eine Schüssel geben und mit schwarzem Pfeffer würzen.
  • In die Mitte des Mehls eine Mulde drücken und eine Tasse Wasser hineingeben.
  • Das Wasser einrühren, dann jeweils etwas weiteres Wasser unter ständigem Rühren zufügen, bis ein Teig von sahniger Beschaffenheit entstanden ist.
  • Schließlich Öl und Salz zufügen.
  • Etwas Olivenöl in die Mitte des Pfannenbodens geben und erhitzen.
  • Nun den Teig spiralenförmig auf die Mitte des Bodens geben.
  • Diesen Vorgang fortsetzen, bis der Pfannenboden vollständig mit Teig bedeckt ist.
  • Den Teig auf kleiner Flamme langsam braun anbraten.
  • Nun die Hitze erhöhen und den Pfannkuchen wenden.
  • Die Hitze wieder herunter schalten und den Pfannkuchen auf der anderen Seite langsam braun werden lassen.
  • Die fertige Cecina sollte von außen knusprig und von innen weich sein.
  • In Stücke schneiden und diese wie einen Turm auf einer Schale aufschichten.
  • Vor dem Servieren mit schwarzem Pfeffer bestreuen.

Beilagen[Bearbeiten]

  • Mit frischen Obstsäften oder Mulsum als Zwischenmahlzeit.

Varianten[Bearbeiten]

  • Farinata Genovese, ist ein weltbekannter Klassiker der ligurischen Küche. Was dem Neapolitanern ihre Pizza ist den Genuesen ihre Farinata, in Genua kennt es jedes Kind.
    Im Prinzip ist es einfach eine auf einem Backblech im Backofen zubereitete Version dieses Pfannkuchen-Rezeptes.
    Je nach Region wird der Teig aus 100% Kichererbsenmehl (Genua) oder einer Mischung Weizen – Kichererbsenmehl bis zu einem Verhältnis von 50/50 (Savona) zubereitet. Auch die Dicke der Farinata variiert von 1 cm bis 3 cm, je nach Regionaler– und Familien–Tradition.
    • Ein tiefes Backblech gut mit Olivenöl auspinseln
    • In den Teig kommen als Einlage in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln. Gewürzt wird er mit Pfeffer und einigen frischen Rosmarin Nadeln die man mit dem Messerrücken kurz angedrückt hat.
    • Der Teig sollte einige Stunden geruht haben, am besten 12 Stunden und über Nacht. Nicht verwendeten Teig kann man einfrieren und noch Monate später weiter verwenden.
    • Den Teig etwa 2 cm – 3 cm hoch in das Backblech giessen und nochmal satt Olivenöl darüber geben.
    • Bei 200 °C – 280 °C für 15 – 25 Minuten ausbacken. Eine Farinata braucht schon ziemlich viel Hitze, vergleichbar mit einer Pizza. Wer einen Pizzastein und eine Pizzaform mit hohem Rand hat sollte die Farinata darin ausbacken.