Kategorie:Niedersächsische Küche

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Lage von Niedersachsen in Deutschland
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Die Kategorie niedersächsische Küche nebst ihren Unterkategorien weist derzeit (März 2017) über 100 Rezepte als dieser Küche zugehörig aus, was ein Hinweis ist, dass Niedersachsen viel Kulinarisches zu bieten hat.

Wegen der engen Verknüpfung - auch kulinarisch - mit der Hansestadt Bremen (der kleine weiße Fleck auf der Karte) werden in dieser Kategorie auch Bremer Gerichte aufgeführt.

Niedersächsische und Bremer Spezialitäten[Bearbeiten]

  • Aal, insbesondere Steinhuder und Zwischenahner Räucheraal: Im Ammerland bildet der Steinhuder Räucheraal (Smoortaal) eine jahrhundertealte Spezialität. Angeblich seit mindestens 900 Jahren wird hier der Aal geräuchert. Heute noch können Besucher bei der Herstellung zuschauen und anschließend ein Räucheraalstück zwischen zwei Brötchenhälften genießen.
  • Niedersachsen liefert etwa 20 % der deutschen Spargel-Produktion. Um die Bedeutung des Edelgemüses zu unterstreichen, wurde vor einigen Jahren die etwa 750 km lange Niedersächsische Spargelstraße geschaffen, die die wichtigsten Anbaugebiete verbindet.
  • Der Heidschnuckenbraten ist eine Spezialität aus der Lüneburger Heide. Die Lüneburger Heidschnucke und die Diepholzer Moorschnucke tragen das Siegel einer geschützten Ursprungsbezeichnung (siehe: Herkunftsbezeichnung).
  • Aus der Lüneburger Heide ist auch das Rezept Mit Wirsing gefüllter Heidelammrücken bekannt.
  • Der mindestens bundesweit bekannte Kräuterlikör Jägermeister kommt aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel.
  • Die Hadler Hochzeitssuppe ist eine Spezialität aus dem Land Hadeln zwischen Weser- und Elbe-Mündung.
  • Die Sietländer Hochzeitssuppe stammt aus dem Sietland zwischen Otterndorf und Bederkesa.
  • Wegen seiner ungewöhnlichen Zusammensetzung war Braunschweiger Mumme lange Zeit im Spätmittelalter ein Exportschlager Braunschweigs (Siehe auch: Braunschweiger Mumme bei Wikipedia). Heute wird gerne ein Schuss des zähflüssigen, alkoholfreien, süßen Biers in Süßspeisen oder ins Pils gegeben.
  • Das Danziger Goldwasser kommt inzwischen auch nicht mehr aus Danzig, sondern aus dem Göttingen-nahen Nörten-Hardenberg, wo in der Hardenberger Kornbrennerei auch andere Klare hergestellt werden.
  • Einen ganz besonderen Bekanntheitsgrad hat der Harzer Roller wegen seines "intensiven" Geruchs und kräftigen Geschmacks. Mit zunehmendem Alter und Temperatur verstärken sich beide Sinneseindrücke.
  • Im Harz wird auch eine besondere Art des Windbeutels angeboten. Nicht nur süß, mit Schattenmorellen oder Heidelbeeren gefüllt, sondern auch herzhaft: mit geräuchertem Lachs, Sahnemeerrettich und Zwiebeln, dazu mit unterschiedlichen Beilagen: Harzer Käse, Heringsfilet oder Hirschschinken.
  • Im Harz ist auch das Gericht der Harzer Bachforelle mit Krebssauce sehr beliebt.
  • Harzer mit Griebenschmalz
  • Im Oldenburger Land wird Grünkohl geradezu kultisch verehrt. Am bekanntesten ist dabei der Grünkohl mit Pinkel, wobei Pinkel der regionale Ausdruck für eine Grützwurst ist. Die fettreiche Wurst tropft beim Räuchern noch lange nach, sie pinkelt also.
  • Empfehlenswert ist die Teilnahme an einer Kohlfahrt: Der Ausflug durch die Natur wird von allerlei Spielen und alkoholischen Aufwärmgetränken begleitet und endet meistens in einem Landgasthof mit verschiedenen Varianten von Kohlzubereitungen. Anzumerken sei noch, dass in einer weiteren Grünkohlhochburg, Bremen, der Kohl Braunkohl heißt. Die Bremer rühmen sich gar, im Jahre 1545 das erste Grünkohlessen veranstaltet zu haben.
  • Der Christstollen wird in Bremen Klaben genannt, er wird nach dem Backen weder mit Butter eingepinselt noch gezuckert.
  • Der Bremer Wickelkuchen wird mit Sultaninen, Mandeln, Marzipan, Mohn oder Nuss gefüllt und etwas gestippt (in Kaffee getunkt) und zergeht auf der Zunge.
  • Zum Bremer Kükenragout werden heute keine Küken mehr geschlachtet. Man verwendet Poularden.
  • Göttinger Speckkuchen ist ein einfach zuzubereitender Blätterteigkuchen mit Speck und Zwiebeln.
  • Zum Stippen wird vorzugsweise Bremer Kaffee-Brot genommen: Butterzwieback, der mit Butter bestrichen, in Zimtzucker gedrückt und nochmals geröstet wird.
  • Regional bekannt ist das Ammerländer Schwarzbrot.
  • Für den Ammerländer Schinken ist gar in Apen ein eigenes Museum eingerichtet.
  • Zu vielen der genannten Spezialitäten schmeckt das herbe Pilsener aus dem Friesischen Brauhaus zu Jever, zu dem jedes Jahr im September Bierfreunde pilgern, um beim Brauereihoffest dabei zu sein.

Siehe auch[Bearbeiten]

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