Kategorie:Empfohlene Fischarten

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Die Kategorie "Empfohlene Fischarten" listet Fische auf, die gegenüber den bedrohten Fischarten Alternativen ausweisen. Sie soll bei der Entscheidung helfen, welchen Fisch man einkauft, wenn man ein Fischgericht zubereiten möchte.

Logos[Bearbeiten]

Neben den im Folgenden beschriebenen Logos haben verschiedene Handelskonzerne auch eigene Marken geschaffen, die symbolisieren sollen, dass die Produkte aus nachhaltiger Produktion stammen. Ein Beispiel hierfür ist "Transparente Fischerei" des Lebensmittelkonzerns NORMA.

Zu empfehlen sind Produkte, die folgende Logos tragen:

Marine Stewardship Council

Der Marine Stewardship Council wurde 1997 von Unilever und dem WWF gegründet. Das weitverbreitete Siegel steht für eine Fischerei, die Bestände und Ökosysteme schont. Obwohl Grundschleppnetze den Meeresboden schädigen und unbeabsichtigt Seesterne, Muscheln, Krebse und Jungfische gefangen werden, sind diese Netze erlaubt. Im Übrigen setzt sich der Verband für nachhaltige Fischerei ein.


Naturland-Verband

Der Naturland-Verband zertifiziert Biozuchtfische wie Dorade und Lachs., wenn sie nicht auf zu engem Raum gehalten werden. Tabu sind Gentechnik und Hormone. Futter muss aus Speisefischresten oder Bioanbau stammen, um keinen Fisch für Tierfutter zu verschwenden. Karpfen werden nur zertifiziert wenn sie mit Biogetreide gefüttert werden. Naturland fördert den ökologischen Landbau weltweit. International bewirtschafteten 2011 fast 50.800 Bauern eine Fläche von 180.000 Hektar.


Aquaculture Stewardship Council

Der Aquaculture Stewardship Council ist eine breit abgestützte, unabhängige Organisation, die Standards für Aquakulturen setzt, in Kooperation mit WWF.


Bioland

Bioland ist ein Anbauverband und Mitglied im Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Bioland ist der größte ökologische Anbauverband in Deutschland. Seine rund 5000 Betriebe verpflichten sich zu Richtlinien, die über das EU-Siegel hinausgehen. Die Höfe müssen vollständig ökologisch wirtschaften. Kunstdünger und Pestizide dürfen nicht verwendet werden. Bei kranken Tiere werden Naturheilverfahren eingesetzt.


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Dolphin Safe verspricht Thunfischfang, bei dem keine Delfine leiden. Das Label bietet unter vielen Delfinschutzsiegeln die wohl strengsten Standards, unabhängige Gutachter kontrollieren die Schiffe. Ob der Thunfisch selbst überfischt ist, wird nicht geprüft, es dreht sich alles um den Schutz der Delfine.


EU-Bio-Siegel

Das grüne EU-Bio-Siegel weist auf die ökologische Aquakultur (Fischzucht) hin. Deren Grundsätze sind eine artgerechte Tierhaltung sowie das Wirtschaften mit nachhaltigen Methoden. So gibt es u. a. strenge Vorgaben zur Besatzdichte, zu der Wasserqualität und den Futtermitteln. Prinzipiell dürfen von Bio-Fischfarmen keine oder nur geringstmögliche Belastungen für die Umwelt ausgehen. Regelmäßige Kontrollen des Abwassers oder der Sedimente sind daher Pflicht. Im Krankheitsfall heißt das ganz konkret, dass natürliche Methoden angewendet werden müssen, wie pflanzliche Extrakte oder homöopathische Arzneimittel. Im Falle der Lachslaus werden beispielsweise sogenannte Putzerfische eingesetzt, die den Lachsen die Parasiten vom Körper fressen.


Bitte die genaueren Hinweise in den jeweiligen Seiten beachten.

Empfohlene Fischarten[Bearbeiten]

Folgende Fische werden zum Kauf und Verzehr empfohlen: (W = Wildfisch, Z = Zuchtfisch)

Siehe auch[Bearbeiten]

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