Kartoffel-Endiviensalat

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Kartoffel-Endiviensalat
Kartoffel-Endiviensalat
Zutatenmenge für: 4 Personen
Zeitbedarf: Kochzeit: 40 Minuten + Abkühlen: 20 Minuten + Zubereitung: 30 Minuten + Durchziehzeit: 30 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Der schwäbische Kartoffelsalat ist im Schwabenland eine heilige Angelegenheit. Man munkelt, dass die Bräute vor der Hochzeit diesen Salat den zukünftigen Schwiegermüttern servieren dürfen und diese gestandenen Schwäbinnen entscheiden, ob die Frau für würdig befunden wird ihren Sohn überhaupt heiraten zu dürfen. Hier eine mögliche Variante, der Kartoffel-Endiviensalat. Das nebenstehende Foto zeigt den Salat mit gebratenem Kabeljaufilet.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Die Kartoffeln (Pellkartoffeln) 1 Stunde vor dem Verzehr abkochen, diese durch ein Sieb abseihen und kurz auskühlen lassen.
  • Den Salat küchenfertig vorbereiten und in Streifen schneiden.
  • Die gewählte Brühe zum Kochen bringen.
  • Die Schalotte pellen und fein wiegen.
  • Die Schalotte zu der Brühe geben und kurz blanchieren.
  • Die Brühe durch ein Feinsieb abseihen und die Brühe beiseite stellen.
  • Etwa 20 Minuten vor dem Verzehr des Salats, die Kartoffeln pellen und in sehr feine Scheibchen schneiden.
  • Die Scheibchen sofort mit Salz, Pfeffer würzen, mit Weißweinessig benetzen und kurz durchziehen lassen.
  • Die blanchierten Schalottenwürfel zugeben und immer mit soviel heiße Brühe zugeben, bis sich die Scheibchen voll gesogen haben.
  • Zwischendurch den Salat wenden.
  • Das Öl vorsichtig unter den Salat heben.
  • Den Endiviensalat unterheben.
  • Den Salat abschmecken und eventuell nachwürzen.

Galerie[Bearbeiten]

Wichtiger Hinweis[Bearbeiten]

  • Die Zwiebelwürfel bräuchten nicht blanchiert zu werden, es ist trotzdem sinnvoll, damit diese nicht so schnell oxidieren (somit ist der Salat haltbarer).
  • Kurz vor dem Verzehr des Salates noch einmal mit wenig kochender Brühe vermengen.
  • Dieser Salat sollte immer sehr saftig (schwäbisch: schlonzig; bei uns sagt man auch "schwätza muss'r") serviert werden.
  • Niemals die ganze Brühe auf einmal dazugeben, immer erst einen Teil davon und beobachten ob die Kartoffeln die Brühe schon aufgesogen haben.

Beilage zu[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]