Kaninchen toskanischer Art

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Kaninchen toskanischer Art
Kaninchen toskanischer Art
Zutatenmenge für: 5–6 Personen
Zeitbedarf: Vorbereitung: 15 Minuten
Bratzeit: 50 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: mittel
Kaninchen, gepfeffert und gesalzen
Fertig zum Befüllen mit Kräutern

Ein Kaninchen toskanischer Art (Coniglio alla toscana) ist leicht zuzubereiten und bedarf nur weniger Zutaten, wird aber die Gäste sehr zufrieden stellen. Es wird in der italienischen Küche als zweiter Hauptgang (Secondo piatto) gereicht.

In der Toskana wird dieses Gericht auch unter dem Namen Coniglio e patate nel tegame (Kaninchen und Kartoffeln in der Pfanne) angeboten.

Dies ist ein Rezept aus dem ökologischen Landgut von La Vialla in der Toskana.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Kaninchen waschen und reinigen sowie in Stücke schneiden.
  • Leber separieren.
  • Kaninchenteile in den Topf geben.
  • Knoblauch, Rosmarin, 1 12 Glas Wasser, Salz und Pfeffer dazu geben.
  • Topf zudecken und den Inhalt bei geringer Hitze köcheln, bis das Wasser verdunstet ist.
  • Kaninchenteile rundum goldbraun braten.
  • Wein zufügen und verdunsten lassen, ein halbes Glas Wasser zufügen und die Fleischteile gar kochen. Dabei öfters mit der Gabel einstechen, damit die Kaninchenteile am Ende schön zart sind.
  • Pfanne mit ein wenig Olivenöl einfetten.
  • Kartoffeln schälen, waschen, abgießen, in große Stücke schneiden und in der Pfanne anbraten.
  • Wenn die Kartoffelstücke schön angebräunt sind, zu den Kaninchenstücken geben.
  • Umrühren und vermischen (die Kartoffeln sollten ganz bleiben), mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Beilagen[Bearbeiten]

  • ...

Varianten[Bearbeiten]

  • Das Kaninchen braucht nicht in einzelne Stücke zerlegt zu werden und kann auch im Ganzen gebraten werden.
  • Das Kaninchen oder seine Teile können auch ohne vorheriges Im-Wasser-Köcheln im heißen Fett angebraten werden.

Resteverwertung[Bearbeiten]

  • Reste halten sich ein paar Tage gut im Kühlschrank. Das Fleisch schmeckt auch gut kalt, z. B. als Brotbelag oder als Beimischung zu einem Kartoffel- oder anderen Salat. Nicht verzehrte Kartoffeln können als Bratkartoffeln verwendet werden. Die Leber kann zu Kaninchenleber weiterverarbeitet werden.