Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe

aus dem Koch-Wiki (kochwiki.org)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe
Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe
Zutatenmenge für: 8 bis 12 Personen
Zeitbedarf: Zubereitung: 2 Tage
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: mittel
Warnung.svg Bei diesem Rezept besteht die Gefahr einer Salmonellenvergiftung

Eisbomben sind immer wieder lecker und gerne gegessen. Meist etwas einfältig als Pückler-Eisbombe mit Erdbeer-Vanille und Schokoladeneis gekauft und serviert. Eine Abwechslung bietet da eine, wenn auch mit etwas mehr Aufwand zubereitete bietet, wahrhaft süße und festliche Versuchung in Form einer Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe die für Festtage eine geniale Nachspeise darstellt und die Gäste spätestens beim Anschnitt überraschen wird.

Zutaten[Bearbeiten]

Erdbeer-Sahneeis-Creme[Bearbeiten]

Kuchenteig[Bearbeiten]

Granatapfelsorbet[Bearbeiten]

Meringue[Bearbeiten]

weitere Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

am Vortag[Bearbeiten]

Vorbereitung Erdbeer-Sahneeis-Creme[Bearbeiten]

  • Die Erdbeeren unter warmem Wasser waschen, gut trocken tupfen und in einen Mixbecher füllen.
  • Dann die Zitronen auf der Arbeitsfläche wälzen (so brechen die Poren auf und es lässt sich mehr Saft gewinnen), halbieren und eine Hälfte auspressen.
  • Den Saft zu den Erdbeeren geben und mit dem Zauberstab fein pürieren.
  • Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Vanillemark auskratzen.

Erdbeer-Sahneeis-Creme[Bearbeiten]

  • In einer Metallschüssel den Zucker mit den Eigelb für etwa zehn Minuten sehr schaumig, dicklich hellgelb aufschlagen.
  • Während dessen das Vanillemark, die Vanilleschote sowie die Schlagsahne in einen Topf geben und leicht zum Köcheln bringen.
  • Danach die Vanilleschote entfernen und die Schlagsahne unter ständigem Schlagen langsam nach und nach über die Eidottermasse gießen.
  • Solange weiter schlagen, bis sich die Schlagsahne vollständig und gleichmäßig mit der Dottermasse vermengt hat.
  • Die Erdbeere-Sahneeis-Creme-Grundmasse zurück in den Topf gießen.
  • Dann bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren für etwa fünf Minuten erhitzen (die Creme sollte nach dem Eintauchen eines Holzkochlöffels die Rückseite dick bedecken).
  • Das Erdbeerpüree zugeben und unterrühren.
  • Die Eismaschine einschalten und die Eismasse einfüllen.
  • Das Eis je nach Eismaschine für etwa 20 bis 25 Minuten zu cremigem, festem Eis gefrieren lassen.
  • Die Eismasse in einen Kunststoffbehälter füllen und abgedeckt im Kühlschrank für mindestens drei Stunden gefrieren lassen.

Vorbereitung Kuchenteig[Bearbeiten]

  • In der Zwischenzeit für den Teig alle erforderlichen Zutaten exakt abwiegen und bereitstellen.
  • Ein Butterpfännchen erhitzen, die Butter langsam schmelzen und dann abkühlen lassen.
  • Die Eier einzeln in Eiweiß und Eigelb trennen.
  • Dann die Backbleche mit den Backpapierbögen auslegen.
  • Auf einem Bogen Backpapier mit einem Bleistift einen Kreis im Durchmesser der Eisbombenzeichnen zeichnen.
  • Einen weiteren Backpapier Bogen der Länge nach in schmale, etwa vier Zentimeter breite Streifen schneiden.
  • Die Eisbombenform mit etwas Öl ausfetten, mit den Backpapier Streifen auskleiden und über den Rand hängen lassen.
  • Das Backrohr bei Ober-/Unterhitze Ober- und Unterhitze auf vorheizen.

Kuchenteig[Bearbeiten]

  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel zu festem Eischnee aufschlagen (siehe Überkopfprobe.
  • Sobald der Schnee anzieht etwa die Hälfte des Zuckers in die Eiweißmasse einrieseln lassen und solange weiter schlagen bis eine cremige, glänzende Eiweißmasse entstanden ist.
  • In einer Schüssel den restlichen Zucker mit den Eigelb für etwa zehn Minuten sehr schaumig hellgelb schlagen.
  • Mit einem Teigschaber zuerst ein Drittel des Eischnees unter den Teig heben.
  • Dann den restlichen Eischnee locker unter den Teig heben.
  • Das Mehl darüber sieben und locker gleichmäßig unter die Eiermasse mengen.
  • Zum Schluss die flüssige, kalte Butter zugeben und unterziehen.
  • Etwa ein Fünftel des Teiges auf den gezeichneten Kreis eines Backpapier Bogens geben und gleichmäßig rund verstreichen.
  • Die restliche Teigmasse auf dem zweiten Backblech glatt streichen.
  • Dann das Backblech mit dem Teigkreis im heißen Backrohr auf mittlerer Schiene für etwa fünf Minuten goldgelb backen.
  • Dann aus dem Backrohr nehmen und auf dem Blech vollständig abkühlen lassen.
  • Den Teigboden aus dem Backrohr nehmen und das zweite Backblech in das Backrohr schieben.
  • Die Teigplatte ebenfalls für etwa sieben 5 Minuten goldgelb backen.
  • Beide Kuchenböden dann vollständig auskühlen lassen.

Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe I[Bearbeiten]

  • Die ganze Kuchenplatte in Streifen schneiden und die vorbereitete Eisbombenform damit dicht auslegen.
  • Dabei entstehende Löcher mit Kuchenteigstücken auskleiden.
  • Die festgefrorene Erdbeer-Sahneeis-Creme auf dem Kuchenboden verteilen und die Form etwa fünf Millimeter dick dich ausstreichen.
  • Mit Frischhaltefolie abdecken und die Eisbombe für weitere drei Stunden im Gefrierschrank kalt stellen und fest werden lassen.
  • Den restlichen Kuchenteig in einem luftdichten Behälter für den nächsten Tag luftdicht verschlossen kühl aufbewahren.

Vorbereitung Granatapfelsorbet[Bearbeiten]

  • Etwa eine Stunde vor Ende der Gefrierzeit mit dem Granatapfelsorbet beginnen.
  • Dafür die Granatäpfel halbieren und die Kerne mit Hilfe eines Esslöffels in eine Schüssel schlagen.
  • Dann die Kerne in ein Küchensieb geben und gut unter fließendem Wasser waschen bis das Fruchtfleisch vollständig abgespült ist.
  • Dann die Zitronen auf der Arbeitsfläche wälzen (so brechen die Poren auf und es lässt sich mehr Saft gewinnen), halbieren und eine Hälfte auspressen.

Granatapfelsorbet[Bearbeiten]

  • Das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren auf mittlerer Hitze erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  • Dann die Flüssigkeit zum Kochen bringen und für etwa eine Minute kochen lassen.
  • Den Zuckersirup mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank oder im Winter am Fensterbrett auskühlen lassen.
  • Während dessen die Granatapfelkerne in der Moulinette oder einem Mixer fein zermahlen.
  • Dann in ein Feinsieb geben und mit einem Löffel in eine Schüssel passieren.
  • 500 ml Granatapfelsaft abmessen und mit dem Zuckersirup sowie Zitronensaft verrühren.
  • Die Eismaschine einschalten und die Eismasse einfüllen.
  • Das Sorbet je nach Eismaschine für etwa 20 bis 25 Minuten zu cremigem, festem Sorbet gefrieren lassen.

Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe II[Bearbeiten]

  • Die Eisbombenform aus dem Kühlschrank nehmen und das Granatapfelsorbet einfüllen.
  • Dann glatt streichen und mit Frischhaltefolie abgedeckt für mindestens fünf Stunden im Gefrierfach kalt stellen.
  • Im Vorhinein eine Runde Servierplatte im Gefrierschrank für das Servieren gut vorkühlen.

Tag II[Bearbeiten]

Meringue[Bearbeiten]

  • Am Tag, an dem die Eisbombe serviert werden soll die Meringue zubereiten.
  • Das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren auf mittlerer Hitze erhitzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  • Dann die Flüssigkeit zum Kochen bringen, das Küchenthermometer eintauchen und die Flüssigkeit für etwa fünf Minute reduzieren bis der Sirup 115 °C erreicht hat.
  • Während der Zuckersirup köchelt die Eiweiße mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel für etwa zwei Minuten zu halbfestem Eischnee aufschlagen (siehe Überkopfprobe.
  • Sobald der Schnee anzieht die Geschwindigkeit des Mixers reduzieren und den Zuckersirup unter ständigem Schlagen nach und nach einlaufen lassen.
  • Die Eiweißmasse solange (für etwa zehn Minuten) weiter schlagen bis eine cremige, glänzende Eiweißmasse entstanden ist und die Meringue-Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.
  • Zum Schluss den gesiebten Staubzucker vorsichtig unter den Eischnee heben.
  • Die Meringuemasse in einem Dressiersack füllen und kreisförmig spiralartig auf die vorbereiteten, gezeichneten Backpapier Kreise dressieren.
  • Dann die Bleche in das Backrohr schieben und für etwa 90 Minuten ohne Farbe nehmen zu lassen knusprig backen.
  • Die Bleche während dieser Backzeit immer wieder vertauschen, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.
  • Dann das Backrohr ausschalten und die Meringues im Backrohr auf den Blechen auskühlen lassen.

Fertigstellung[Bearbeiten]

  • Die gut gekühlte Eisbombe aus dem Gefrierfach nehmen und mit dem gekühlten runden Kuchenteig abdecken.
  • Dann die Form kurz in heißes Wasser tauchen.
  • Die Eisbombe mit Hilfe der Backpapierstreifen aus der Form heben.
  • Dann eine gut gekühlte Servierplatte darauf setzen, die Eisbombe auf die Servierplatte stürzen und die Backpapierstreifen abziehen.
  • Die Meringue auf der Eisbombe verteilen und mit einer Küchenspalte verstreichen und vollständig abdecken.
  • Dann mit einem Gourmetbränner vorsichtig nicht zu dunkel anbräunen.
  • Die Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe sofort noch eiskalt servieren und am Tisch portionsweise auf Desserttellen anrichten.

Hinweis[Bearbeiten]

  • Bei Verwendung einer nicht selbstkühlenden Eismaschine, also einem Gerät mit Kühlakku, diesen für mindestens 12 Stunden vor der Eisbereitung im Gefrierfach abkühlen.

Tipp[Bearbeiten]

Granatapfelsorbet-Erdbeer-Sahne-Eis-Bombe[Bearbeiten]

  • Die Eisbombe kann bereits einige Tage vorher zubereitet werden und im Gefrierschrank gelagert werden.
  • Vor dem Servieren dann etwas antauen lassen.
  • Wichtig ist, die Meringue erst am Tag an dem die Eisbombe serviert wird, zu zu bereiten.

zur Vanilleschote[Bearbeiten]

  • Die Vanilleschote nicht entsorgen, sondern mehrmalig für Vanillemilch weiter verwenden.
  • Danach abwaschen, trocken tupfen und in ein mit Zucker oder Salz gefülltes Einweckglas stecken und eigenen Vanillezucker bzw. Vanillesalz für Fleisch, Fisch, usw. herstellen.

Wichtige Anmerkung[Bearbeiten]

  • Da frische Eigelbe (Salmonellengefahr) in der Eismasse vorhanden sind, sollten nur ganz frische, am besten Eier aus biologischer Haltung für das Eis verwendet und dieses am besten immer frisch zubereitet werden.
  • Bei zu langer oder zu warmer Lagerung besser nicht mehr verzehren.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]