Güllaç

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Güllaç
Güllaç
Zutatenmenge für: für ca. 4 Personen
Zeitbedarf: Zubereitung: ca. 30 Minuten + Kühlzeit: 1 Stunde
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Güllaç ist eine türkische Süßspeise aus dünnen Reisblättern, die mit gezuckerter Milch eingeweicht werden. In der Originalvariante wird die Milch mit Rosenwasser aromatisiert, die hier beschriebene Variante mit Sahne ist eigentlich - in der türkischen Küche - nicht üblich; sie verfeinert die Nachspeise aber. Der Geschmack, und das "Kauempfinden" ähnelt etwas der Haut vom gekochtem Pudding; wer das nicht mag, sollte aber nicht den Fehler machen und diese Nachspeise von vornherein ablehnen - probieren sollte man sie auf jeden Fall.

Güllaç gehört zu den traditionellen Desserts, die in den Palastküchen und der Oberschicht des Osmanischen Reichs besonders geschätzt wurden; serviert wurde sie hauptsächlich im/nach dem Fastenmonat Ramadan/Ramadan.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Die Milch, zusammen mit dem Zucker, dem Salz und der Sahne, in einen Topf geben.
  • Das Mark der Vanillieschote herauskratzen, bzw. den Vanillezucker, in die Milch geben.
  • Alles, unter ständigen rühren, zum Kochen bringen.
  • Nach dem Kochen die Milch von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen; zur Weiterverarbeitung muss die Milch lauwarm sein.
  • Die Nüsse grob hacken.
  • Die Güllaç-Blätter so teilen, dass der Boden einer passenden Form bedeckt wird.
  • Löffelweise die warme Milch auf die erste Lage der Güllaç-Blätter geben, bis die Blätter weich werden.
  • Jede weitere Schicht mit Milch befeuchten und auf jede zweite Schicht etwas grob gehackte Nüsse geben.
  • Die oberste Schicht ebenfalls mit reichlich Milch begießen und abschließend mit etwas gehackten Nüssen verzieren.
  • Die Schüssel ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Tipp[Bearbeiten]

Mit Granatapfelkörnern oder Nussgranulat (gehackten Nüssen) verzieren.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Mit Rosenwasser gewürzt/aromatisiert (dann aber bitte ohne Vanille).
  • Mit fein gehacktem Trockenobst oder geriebenem Apfel als Füllung.