Fritierter Moselfisch

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Fritierter Moselfisch
Fritierter Moselfisch
Zutatenmenge für: 1 Portion
Zeitbedarf: Vorbereitung: 15 Minuten
Bratzeit: 15 Minuten
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Nicht vegetarisch
Schwierigkeitsgrad: leicht

Fritierte Moselfische gehören zu den Lieblingsgerichten des Autors dieses Rezeptes. Es vergeht kein Besuch an der Mittelmosel, etwa von Remich bis Bernkastel-Kues, an dem nicht ein Restaurant aufgesucht wird, um sie zu essen. Bevorzugt werden natürlich die zahlreichen Feste der moselanischen Anglervereine im Herbst, z. B. das Backfischfest in Lieser. Aber auch beispielsweise im "Gasthaus Mosellied" in Zurlauben am Trierer Moselufer gibt es sehr leckere gebackene Moselfische.

Das Rotauge, ein Fisch der Karpfenfamilie, ist in einer Größe von etwa 12–15 cm der meistverwendete Fisch. Der Fisch stammt vorzugsweise aus Zuchtbetrieben der Region, die z.T. mit Moselwasser bewässert werden. Daher ist die Beschaffung in anderen Regionen vermutlich etwas schwierig.

Zutaten[Bearbeiten]

Kochgeschirr[Bearbeiten]

Zubereitung[Bearbeiten]

  • Fische bis zu einer Kopf-Schwanz-Länge von etwa 15 cm lässt man ganz und nimmt sie nur aus, längeren Fischen wird zudem der Kopf mit Kiemen abgeschnitten, nicht jedoch Schwanz, Rücken- und Brustflossen (siehe Bild).
  • Fische salzen, pfeffern und mehlieren
  • In viel heißem Fett (Pfanne: jede Seite etwa 3–5 Minuten, Fritteuse: 6–10 Minuten) ausbacken. Die Fische sind gar, wenn sich die Rückenflosse sehr leicht herausziehen lässt.

Tipp[Bearbeiten]

  • Die Fische werden grundsätzlich ohne Essbesteck gegessen.
  • Bei kleinen, sehr kross gebratenen Fischen können die Rippengräten mitgegessen werden.

Beilagen[Bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten]

  • Anstelle von Rotaugen kann man auch - so erhältlich - Rotfedern oder andere essbare Karpfenfische verwenden.