Bier:Leipziger Brauhaus zu Reudniz

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Das Leipziger Brauhaus zu Reudnitz wurde 1862. Der Name ist deswegen so entstanden, weil der Stadtteil Reudnitz, in dem die Brauerei gegründet wurde zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zu Leipzig gehörte. Nach einer fast-Pleite machte die brauerei aber schnell Karriere. Sie wurde zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt und war daraufhin sehr erfolgreich und expandierte sehr schnell. Sie galt zu dieser Zeit als eine der modernsten Brauereien der Welt und verkaufte ihr Bier nicht nur regional, sonder exportierte es auch. Dabei erwarb man viele Brauereien in Ostdeutschland und sicherte sich so deren Markenrechte.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Brauerei zu einem großen Teil zerstört, doch nach dem Ende den Krieges begann man gleich mit Wiederaufbau. Allerdings ging das mit der Verstaatlichung einher. Die Brauerei wurde zum Volkseigenen Betrieb (VEB), der unter mehreren Namen geführt wurde.

Nach der Wende wurden ja bekanntlich alle VEB aufgelöst, so wurde aus der Brauerei wieder ein freier Betrieb. Aus dem Westen kamen schnell Übernahmeangebote und die Brauerei wurde von den Vorläufern der Radeberger Gruppe übernommen. Die Brauerei produziert noch heute Biere, die fast ausschließlich regional vertrieben werden. Die Marke heißt bis heute Reudnizer.

Biere des Leipziger Brauhaus zu Reudniz:

Siehe auch:[Bearbeiten]